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Presse,  die  von  ihnen  abhängig  war,  verbreiteten  nach  Kräften  falsche
und  verleumderische  Nachrichten  über  Deutschland,  und  dem  irregeführten
  amerikanischen  Dolk  wurden  die  Augen  darüber  absichtlich
nicht  geöffnet,  daß  der  eigentliche,  auch  die  Sukunft  einschließende
Dorteil  der  Dereinigten  Staaten  auf  seiten  Deutschlands  zu  suchen  sei,
das  ihnen  niemals  gefährlich  werden  konnte,  während  England  ihr
zweifelloser  Konkurrent  auf  dem  Weltmarkt  und  in  der  Weltpolitik
werden  mußte,  wenn  es  siegreich  aus  diesem  Kampfe  hervorging.
So  hing  Amerika  wie  eine  dunkle  Wolke  am  deutschen  HKimmel,  eine
Wolke,  die  sich  jeden  Augenblick  feindlich  entladen  konnte.  Um  so
mehr  kam  es  darauf  an,  den  Gegner  rasch  und  gründlich  zu  besiegen.
Dieser  Sweck  aber  konnte  nur  erreicht  werden,  wenn  man  —  wie  ich
das  schon  weiter  oben  ausgesprochen  habe  —  großzügig  und  folgerichtig
  verfuhr.  Man  mußte  zur  See  England  niederzuwerfen  suchen
und  sich  darüber  klar  sein,  was  man  von  Amerika  zu  erwarten  hatte;
man  mußte  andererseits  auch  auf  dem  Festlande  siegreich  fechten,  wo
man  zahlenmäßig  weit  überlegene  Gegner  zu  bekämpfen  hatte.  Nachdem
  man  im  Stellungskrieg  ein  Mittel  gefunden  hatte,  mit  schwächeren
Kräften  stärkere  zu  fesseln,  und  der  erste  Kriegsplan  gescheitert  war,
mußte  man  ihn  nunmehr  entschlossen  umkehren  und  im  Westen  in
der  Derteidigung  bleiben,  trotz  aller  Anstrengungen  der  Gegner,  diese
Derteidigung  über  den  Haufen  zu  rennen;  man  mußte  andererseits
alle  Kraft  einsetzen,  um  der  Gegner  im  Csten  Herr  zu  werden,  um
Tah  dann  mit  gesammelter  Kraft  nach  dem  Westen  zurückwenden  zu
önnen.

Alles  kam  darauf  an,  diesen  Grundgedanken  folgerichtig  durchzuführen.
