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raloberst  von  Falkenhausen  beschloß,  diese  wenig  erfreuliche  Lage  zu
verbessern,  die  Mitte  der  Franzosen  abzuquetschen,  dem  Donon  einen
breiteren  Sockel  zu  verschaffen  und  aus  den  Tälern  der  Dlaine  und
Dezouse  wieder  auf  die  Hochebene  von  Badenweiler  und  Blamont
zu  gelangen.

Dementsprechend  griffen  die  Deutschen  am  27.  Februar  an.  Der
Sweck  wurde  vollkommen  erreicht.  Die  84.  Landwehrbrigade  erstürmte
  die  Hochfläche,  die  sich  zwischen  Telles  und  Badenweiler  hinzieht,
  und  die  10.  Ersatzdivision  warf  die  Franzosen  gegen  die  Zlette.
Um  4  Uhr  nachmittags  war  die  Dereinigung  der  inneren  Flügel
vollzogen,  während  die  Il.  baverische  Landwehrdivision  die  Cinie
Darrop—Smbremenil  erstritt  und  das  Dorf  Parroy  mit  der  blanken
Waffe  stürmte.  Alle  Gegenangriffe,  die  der  Feind  vom  27.  Februar
bis  zum  5.  März  ausführte,  blieben  vergeblich;  die  Deutschen  behaupteten
  ihre  neuen  Stellungen.  Sie  hatten  einen  Raum  von  6  km
Tiefe  und  20  km  Breite  gewonnen.  «

Mittlerweile  war  auch  zwischen  Maas  und  Mosel  sowie  in  den
Argonnen,  im  Artois  und  in  Flandern  heftig  gekämpft  worden.  Am
13.  bis  18.  Februar  wurde  bei  Norroy  a.  d.  Mosel,  vom  I7.  bis  20.  Februar
  um  die  Stellungen  bei  les  Eparges  an  den  Maashöhen  gefochten.
  Hier  gelang  es  durch  Sprengungen  die  deutsche  Hauptlinie
etwas  zurückzudrücken;  im  großen  und  ganzen  aber  waren  die  Deutschen
  siegreich.  Ebenso  in  den  Argonnen,  wo  das  V.  und  das
XXXII.  Korps  den  Deutschen  gegenüber  lagen.  Das  letztere  war  von
Upern  herangezogen  worden,  um  das  II.  abzulösen.  Am  29.  Januar
nutzten  die  Württemberger,  die  hier  im  Kampfe  lagen,  eine  große
deutsche  Sprengung  aus,  um  die  Franzosen  endgültig  auf  ihre  Feldwerke
  von  Labordere,  Central,  Martin  und  Cimetière  zurückzuwerfen,
ihnen  den  Südrand  des  Gehölzes  von  La  Grurie  und  das  Dieussentälchen
  zu  entreißen,  und  damit  die  Derbindungen  von  Binarville  zu
schützen.  Umsonst  waren  die  Gegenstöße  des  94.  150.  und  560.  Cinienregiments.
  Am  7.  und  8.  Februar  wurde  dann  in  der  Flanke  des
Lubertrückens,  am  10.  bei  Fontaine-Madame,  den  17.  im  Meurissongrunde
  nordöstlich  von  Le  Four  de  Haris  gefochten,  und  am  gleichen
Tage  entbrannte  um  das  Dorf  Vaugquois  ein  neuer  heftiger  Kampf,
der  bis  zum  2.  März  dauerte,  aber  —  nachdem  das  Dorf  wiederholt
in  französische  Hand  gefallen  war  —  damit  endete,  daß  die  Württembürger
  es  behaupteten.  Die  Franzosen  konnten  sich  nur  in  den  gesprengten
  Gräben  am  Südhange  des  hochgelegenen  Dorfes  halten.
Ihr  Versuch,  das  Verbindungsstück  zwischen  der  Maas  und  den  Argonnen
  in  ihre  Gewalt  zu  bringen,  war  gescheitert,  dafür  aber
entzogen  die  Württemberger  dem  General  Joffre  Truppen,  indem
sie  Kräfte  fesselten,  die  später  vielleicht  in  der  Champagne  den  Ausschlag
  gegeben  hätten.

Im  Artois  drehte  sich  der  Kampf  hauptsächlich  um  das  Bergland
  von  Bouvigny  und  St.  Sloi.  Die  Deutschen  drängten  gegen