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die  Höhe  von  Bouvign',  die  Franzosen  gegen  den  Rücken  von  Vimy.
Am  Z.  März,  nach  wochenlangen  Sappenkämpfen,  sprengten  die
Badener,  die  hier  fochten,  eine  große  Mine  am  Hange  von  Carency
und  brachen  in  die  französische  ZKauptstellung  an  der  Südflanke  der
orettohöhe  ein.  Die  Franzosen  suchten  die  Stellung  wiederherzustellen
  und  gingen  am  15.  März  nach  wechselnden  Kämpfen  zum
Sturm  über,  den  sie  ebenfalls  durch  Sprengungen  vorbereiteten;  das
angegriffene  Bataillon  der  llO  er  ging  abends  fechtend  auf  das  Dorf
Ablain  und  die  Zauptstellung  zurück;  am  17.  März  nahmen  jedoch
die  Badener  im  Gegenstoß  einen  Cil  der  verlorenen  Bergnase  wieder.
Zrgendwelche  Entscheidung  brachten  jedoch  diese  Kämpfe  nickt.
Sbensowenig  war  das  in  Flandern  der  Fall.  Rier  kam  es  zu  einer
größeren  Schlacht.

Die  Briten  wollten  aus  dem  Abfluß  deutscher  Kräfte  und  der
bereits  entbrannten  Champagneschlacht  Nutzen  ziehen  und  suchten
mit  starken  Kräften  zwischen  La  Bassée  und  Armentidres  durchzubrechen.
  Es  handelte  sich  vor  allem  um  die  Wegnahme  von  Cille,
dem  Einfallstor  in  Klandern.  Die  Engländer  konnten  eine  gewaltige
üÜbermacht  zu  diesem  Sweck  bereitstellen.  Ihr  Nordflügel  stützte  sich
auf  Cangemarck,  lief  über  Sonnebeke  nach  St.  Eloi  und  schützte
Upern.  Das  Sentrum  stand  am  Teich  von  Dickebusch,  am  Nemmelberg
  und  am  Brückenkopf  von  Armentidres.  Der  rechte  Flügel  lief
über  Fleurbaix  und  RZichebourg  und  deckte  die  Heerstraße  nach
Béthune,  Bazebrouck,  St.  Omer  und  Calais.  Am  Nordflügel  stand
außer  einigen  englischen  und  französischen  Kavalleriedivisionen,  eine
frisch  angekommene  kanadische  Division,  in  der  Mitte  die  neu  aufgefüllte
  Armee  von  Dorrien  Smith,  und  am  Südflügel  die  Armee
des  Generals  Douglas  Baig,  die  zum  Teil  aus  alten  Regimentern
gebildet  war.  Ihr  wurde  der  geplante  Angriff  übertragen,  und
es  wurden  ihr  zu  diesem  Sweck  350  Geschütze  zur  Derfügung  gestellt.
Baig  wählte  als  Angriffsstelle  den  Abschnitt  Givenchp—BRichebourg.
Er  wollte  am  ersten  Tage  La  ZBassée  und  Neuve  Chapelle  nehmen,
und  am  zvweiten  Illiers  und  Aubers,  um  von  hier  aus  nach  Marquillers
  und  Fournes  zu  gelangen  und  die  deutsche  Linie  aufzurollen.
  Im  Notfall  sollte  die  2.  Armee  unter  Dorrien  Smitk  einen
Flankenstoß  von  Armentières  her  ausführen.  Für  die  rechte  Flanke
brauchte  man  nichts  zu  fürchten,  da  die  10.  französische  Armee  dort
gleichzeitig  focht  und  die  deutschen  Kräfte  fesselte.  Gegenüber  aber
stand  zunächst  nur  das  VII.  Korps,  das  mit  nur  8000  Gewehren  eine
Linie  von  10  km  deckte.  Die  Engländer  fochten  also  in  dem  Der-Bältnis
  16:1.  Ihnen  gegenüber  aber  konnte  man  sich  schon  etwas
erlauben.

Anm  10.  Mãärz  1015  griffen  die  Engländer  an.  Es  entbrannte
die  Schlacht  von  Neuve  Chapelle.  Die  Inder  bildeten  die  vordere
Cinie,  ihnen  folgten  die  altenglischen  Sturmtruppen.  Auf  dem  rechten

Flügel  brach  der  Angriff  gleich  am  ersten  Tage  zusammen.  Am  linken
v.  Bernhardi,  Deutschlands  beldenkampf.  13