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sie  im  Handgemenge  überwältigt  und,  vom  Kreuzfeuer  der  deutschen
Batterien  verfolgt,  über  den  Berg  hinabgejagt.  Es  war  ihr  letzter
Angriff.  «

Mittlerweile  war  auch  auf  den  westlichen  Ausläufern  des  Böhenrückens,
  der  sich  von  Osten  nach  Herthes  heranzieht,  heftig  gekämpft
worden.  Der  sogenannte  Fritschberg  war  der  Schauplatz  blutiger
Kämpfe  geworden.  Reserveregiment  75  und  Grenadierregiment  101
bedeckten  sich  mit  Ruhm.  Auch  am  Sabotwäldchen,  dem  sogenannten
Baxernzipfel,  und  an  der  Windmühlenhöhbe  nordwestlich  von  Souain
wurde  gekämpft,  vom  13.  März  an  nordwestlich  Herthes  und  vom
20.  an  bei  Le  Mesnil.  Dann  aber  schlief  die  Schlacht  allmählich  ein.
Die  Franzosen,  die  die  Böhe  106  erstritten  hatten,  waren  völlig  erschöpft
  und  gaben  ihre  Angriffe  auf.  Sie  hatten  45000  Mann  an
Toten  und  Derwundeten  verloren,  außerdem  3000  Gefangene.  Ihre
Derluste  waren  sehr  viel  höher  als  die  der  Deutschen.  Jetzt  sahen
sie  ein,  daß  sie  dieser  nicht  Herr  werden  könnten,  und  kehrten  zum
Stellungskrieg  zurück,  ohne  irgendwelche  nennenswerten  Dorteile  erzielt
  zu  haben.  Joffre  aber  begriff,  daß  es  einer  breiteren  Front
und  bedeutend  stärkerer  Kampfmittel  bedürfe,  um  den  strategischen
Sweck  zu  erreichen,  den  er  sich  vorgesetzt  hatte.

Der  Kampf  an  der  Keilstellung  bei  St.  Mihiel  und
am  Hartmannsweiler  Kopf.  Schlacht  bei  Dpern.

Während  Joffre  einen  neuen  Durchbruchsversuch  langsam  vorbereitete,
  suchte  er  an  verschiedenen  Stellen  der  weiten  Front  einzelne
  Vorteile  zu  erkämpfen,  um  die  Aufmerksamkeit  der  Deutschen
zu  fesseln  und  ihnen  nicht  volle  Freiheit  zu  lassen,  neue  Truppen
nach  dem  Osten  zu  senden  und  dort  das  Schicksal  zu  ihren  Gunsten
zu  wenden.  Er  hatte  erkannt,  daß  bereits  vielfach  Divisionen  und
Korps  den  Westen  verlassen  hatten,  und  wollte  das  für  die  Zukunft
  verhindern.  So  beschloß  er  vor  allem  die  deutsche  Keilstellung
  bei  St.  Mihiel  entscheidend  anzugreifen,  die  sich  für  eine
Umfassung  besonders  eignete,  und  durch  einen  Sieg  an  dieser  Stelle
die  Möglichkeit  zu  gewinnen,  mit  einer  Armee  zwischen  der  Mosel
und  den  Argonnen  aufzumarschieren  und  alle  deutschen  Stellungen,
die  weiter  westlich  lagen,  in  der  Klanke  zu  bedrohen.  So  sammelte  die
I.  Armee  starke  Kräfte  zu  beiden  Seiten  der  deutschen  Winkelstellung
  und  griff  auf  der  ganzen  Linie  von  Norroy  über  St.  Wihiel,
um  das  selbst  nicht  gekämpft  wurde,  bis  zur  Orne  gegen  Stain  an.
Der  Angriff  setzte  nicht  plötzlich  ein,  sondern  erwuchs  allmählich  aus
örtlichen  Kämpfen,  die  vom  Februar  an  unausgesetzt  im  Gange
gewesen  waren.  Stwa  vom  5.  April  1015  an  nahmen  sie  einen
allgemeinen  entscheidungsuchenden  Charakter  an.  An  diesem  Tage
erließ  Dubail  einen  Tagesbefehl,  in  dem  er  der  Schwächung  der