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ihres  Angriffes  auf  ihren  linken  Flügel,  wo  sie  es  nur  mit  Engländern
zu  tun  hatten.  French,  der  schon  früher  einmal  den  Rückzug  befohlen
hatte  und  nur  auf  Bitten  des  Generals  Foch  noch  weiter  gekämpft
hatte,  gab  auch  jetzt  den  Forderungen  des  Franzosen  nach  und  beschloß,
  noch  zwei  Tage  lang  zu  halten,  ließ  aber  zugleich  etwa  5  km
vor  Upern  einen  Brückenkopf  anlegen,  um  den  Übergang  bei  Upern
auf  alle  älle  zu  behaupten.  Als  dann  Fochs  Angriff,  den  er  am
28.  und  20.  April  auf  beiden  Ufern  des  Kanals  durchführte,  den
deutschen  rechten  Flügel  nicht  zu  zertrümmern  vermochte  und  auch
alle  Dersuche  der  Engländer,  die  Deutschen  zurückzuwerfen,  scheiterten,
  wurde  die  Schlacht  von  French  und  Plumer  endgültig  verlorengegeben
  und  der  allgemeine  Zückzug  auf  den  Brückenkopf  von  Upern
befohlen.  Unter  dem  Schutz  starker  Nachhuten  wurde  er  am  3.  und
4.  Mai  ausgeführt.  Sonnebeke,  ZSevenhot,  Westhoek,  der  Holvgonwald,
  der  NMonnenbusch  und  der  Schloßpark  von  Rerrenthage  wurden
von  den  Deutschen  erobert.  Am  8.  Wai  fielen  auch  die  Geländewellen
  bei  Frezenberg  und  Derlorenhoek  sowie  die  Böhe  50  bei
Ecksternest  bei  nochmaligem  Angriff  den  Deutschen  in  die  Hände.
Alle  Dersuche  der  Engländer,  die  verlorenen  Außenlinien  zurückzuerobern,
  waren  vergebens.  Sie  blieben  endgültig  auf  den  fertiggestellten
  Brückenkopf  beschränkt.  Den  Franzosen  gelang  es  allerdings
  noch,  den  Deutschen  die  Behauptung  des  Westufers  des  Kanals
unmöglich  zu  machen.  Am  16.  Mai  wurden  diese  auf  das  äöstliche
Kanalufer  zurückgenommen;  damit  war  ein  Durchbruch  durch  die
feindliche  Linie  endgültig  aufgegeben.  Die  Schlacht  war  aber  dennoch
  gewonnen,  denn  die  Bedrohung  Westflanderns  durch  die  Engländer
  war  endgültig  behoben.  Der  englisch-französische  Nordflügel
war  in  der  Breite  von  25  auf  13,  in  der  Tiefe  von  0  auf  5  km  zusammengeschrumpft,
  und  das  alles  war  von  drei  preußischen  Armeekorps
  gegen  eine  gar  nicht  zu  berechnende  Überzahl  von  Feinden  erkämpft
  worden.

Die  Kämpfe  um  GCstpreußen  und  der  Karpathen--sturm.


Wir  khaben  gesehen,  daß  die  deutsche  Oberste  Heeresleitung
nach  der  Schlacht  in  Flandern,  und  nachdem  es  sich  Ende  November
  1914  als  unmöglich  erwiesen  hatte,  den  Gegner  weiter  als
bis  an  die  User  zurückzuwerfen,  den  Entschluß  gefaßt  hatte,  im
Westen  zunächst  defensio  zu  bleiben  und  die  Gegner  im  Osten  und
Südosten  niederzuwerfen,  um  sich  erst  nach  solchem  Erfolge  offensiv
nach  dem  Westen  zurückzuwenden.  Dieser  Entschluß  aber  wurde
zu  einer  Zeit  gefaßt,  als  die  Russen  noch  im  vollen  Angriff  waren.
Bevor  man  also  zum  Angriff  übergehen  konnte,  kam  es  darauf  an,
die  russische  Offensive  zu  brechen  und  dadurch  für  die  eigene  Raum
zu  schaffen.  Alle  bisherigen  Schlachten  und  Siege  waren  strategisch