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diese  Kräfte,  die  man  nur  mit  Mühe  aufgebracht  hatte,  waren  an
sich  schwach,  aber  ihr  Offensivgeist  vervielfachte  ihre  Kräfte.  Als
daher  die  Russen,  die  durch  die  81.  und  82.  Reservedivision  von  der
Przemysler  Belagerungsarmee  verstärkt  worden  waren,  im  Caborczaund
  Ondawatal,  von  Bartfeld  und  Sboro  her,  über  Cisna  und
Weltlina  her  vordrangen,  die  Derteidiger  dicht  an  den  Uszoker  Paß
herangedrängt  und  beinahe  schon  Hommona  besetzt  hatten,  trafen
sie  plötzlich  auf  die  ungestüm  vorgebhenden  Deutschen.  Diese,  die
zunächst  nur  die  zuerst  eintreffende  25.  Reservedivision  einsetzen  konnten,
  warfen  den  Feind  überall  zurück.  Sie  gaben  den  Esterreichern,
die  sich  dem  Angriff  wieder  anschlossen,  die  Möglichkeit,  sich  nach
den  Flügeln  zusammenzuziehen.  Am  7.  April  erstürmten  sie  die
Kobvla  mit  ihren  Anbergen;  am  10.  und  in  der  Nacht  zum  12.

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Karte  35.  Der  Durchbruch  durch  die  Karpathenfront  1916  (nach  Mönckeberg).

rannten  die  Russen  noch  einmal  gegen  die  Front  der  35.  Reserveund
  der  4.  Infanteriedivision  an.  Ihr  Ansturm  war  vergeblich.  Die
Deutschen  und  die  besonders  nach  dem  linken  Flügel  zusammengezogenen
  Esterreicher  behielten  die  Oberhand.  Wenn  auch  die
Russen  vorläufig  noch  im  Besitz  der  Hässe  blieben  und  das  Beskidenkorps
  auf  Befehl  des  Generals  Boroevic,  dem  es  unterstellt  und  auf
dessen  rechtem  Flügel  es  eingesetzt  worden  war,  sich  vorläufig
defensiv  verhielt,  so  war  doch  der  Einbruch  in  Ungarn  gescheitert,
und  die  Russen  waren  auf  die  Derteidigung  verwiesen.  Es  war  das
aber  um  so  mehr  der  Fall,  als  die  Süd-Armee  unter  Cinsingen  mittlerweile
  mit  Erfolg  die  Offensive  wieder  ergriffen  hatte.  Die  große
Durchbruchsschlacht  in  den  Karpathen  war  für  die  Russen  gescheitert.

Cinsingen  war,  als  die  Not  der  Esterreicher  am  höchsten  war,
um  Kilfe  gebeten  worden  und  hatte  seinen  linken  Flügel  nach