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an  dieser  Stelle  Mackensens  gefährdete  linke  Flanke  aufreißen  konnte.
Um  so  mehr  kam  es  darauf  an,  Przemxysl  rasch  zu  bewältigen.  Da
schritten  die  Russen  zum  groß  angelegten  Gegenangriff.  Der  Erzherzog,
  dessen  linker  Flügel  in  Tarnobrzeg  an  der  Weichsel  stand,
hatte  ihnen  zuvorkommen  wollen  und  war  selbst  in  die  Stellung  der
Russen  zwischen  Machow  und  Nisko  eingebrochen;  da  ereilte  ihn  am
27.  Mai  die  Kunde  von  einem  gewaltigen  Angriff  der  Russen  gegen
seinen  rechten  Klügel.  Sie  hatten  dieses  Mal  so  zahlreiche  Divisionen
vereinigt,  daß  sie  mit  großer  Übermacht  des  Erzherzogs  und  Mackensens
  Flanken  angreifen  und  auf  einen  Sieg  rechnen  konnten.  Sie
erstürmten  in  der  Frühe  Sieniawa;  dem  Erzherzog  aber  gelang  es,
den  eingedrungenen  Gegner  auf  dem  linken  Sanufer  zwischen  Cezaisk
und  Grodzisko  allmählich  zum  Stehen  zu  bringen  und  die  Schlacht  auf
dem  linken  Flügel  zu  halten.  Wittlerweile  war  die  russische  Hauptmacht
  an  der  Lubaczowka  und  am  Skloflüßchen  vorgetrieben  worden
  und  bedrängte  die  Mackensenschen  Truppen,  ohne  sie  werfen
zu  können.  Bis  zum  3.  Juni  setzte  Jwanow,  der  hier  kommandierte,
seine  Bemühungen  fort.  Der  linke  Flügel  der  Deutschen  stand
unerschüttert;  auch  der  Erzherzog  hatte  wieder  festen  Fuß  gefaßt
und  wies  am  Leg  und  am  San  alle  Angriffe  ab.  Unterdessen
aber  war  der  nächste  Siegespreis  den  Russen  bereits  verlorengegangen.
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Mackensen  hatte  die  Eroberung  Przemysls  dauernd  im  Auge  behalten.
  Sobald  es  also  der  russische  Angriff  gegen  seinen  Vordflügel
irgend  gestattete,  schob  er  das  XXXXI.  Reservekorps  zur  Deckung
gegen  die  Wisznia  oberhalb  Starzawa  vor  und  ließ  durch  die  verstärkte
  UU.  baverische  Division  die  Festung  von  Vorden  her  angreifen.
Sugleich  wurde  Huhallo  angewiesen,  gegen  die  Westfront  rücksichtslos
vorzugehen  und  Hralkowce  zu  nebmen.  Die  Artillerie  sollte  mit
ihren  schwersten  Kalibern  den  Sturm  vorbereiten.  Die  Mitarbeit
Duhallos,  der  schon  am  30.  Hralkowce  nahm,  tat  seine  Wirkung.
Swar  nahmen  die  Russen  das  verlorene  Werk  wieder;  der  Derteidiger
  ließ  sich  aber  verleiten,  in  völliger  Derkennung  der  Sachlage,
  seine  Reserven  nach  der  Südwestfront  zu  senden  und  die
eigentlich  angegriffene  Nordfront  der  Festung  zu  vernachlässigen.
Das  erleichterte  dem  General  von  Uneußl  sehr  wesentlich  seine  Aufgabe.
  Schon  am  Abend  des  Sl.  brachen  die  Deutschen  zwischen
Fort  X  und  XI  A  ein.  Am  Abend  des  l.  Juni  bedrohte  Kneußls
linker  Klügel  die  Rückzugstraße  der  Besatzung  auf  Medvyka,  die
Werke  Xa,  XI  und  XI  a  waren  genommen,  Werk  IX  a  war  verstummt,
  X  in  Brand  geschossen,  die  Straßensperre  zwischen  Dunkowice
  und  Suraviza  gestürmt.  Am  Worgen  des  2.  Juni  nahmen  die
Bavern  Fort  X;  Xb,  IX  und  IXb  ergaben  sich  ohne  weitere  Derteidigung.
  Am  Z.  Juni  verließen  die  letzten  Verteidiger  fluchtartig
die  Stadt.  Am  4.  stießen  die  Russen  noch  einmal  auf  dem  rechten
Klügel  gegen  die  Stellungen  des  Erzherzogs  bei  Rudnik  und  Tarno-