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gora  vor;  als  sie  aber  auch  hier  zurückgewiesen  wurden,  gaben  sie
den  Kampf  zunächst  auf.  Die  2.  österreichische  Armee,  an  deren
linkem  Flügel  jetzt  das  Zeskidenkorps  focht,  konnte  sich  mit  der  Durchbruchsarmee
  westlich  Drzemvsfl  vereinigen.  Ein  weiterer  Abschnitt
des  großen  Kampfes  ging  zu  Ende  und  war  für  die  Russen  trotz
ihrer  Überzahl  verloren.  Die  3.  österreichische  Armee  aber  war  gänzlich
  aus  der  Front  ausgeschaltet,  und  Mackensen  benutzte  die  nächsten
Tage,  um  seine  Scharen  neu  zu  ordnen.

Im  Wonat  Mai  hatte  allein  die  II.  Armee  308  russische  Offiziere
  und  152000  Mann  unverwundet  gefangengenommen,  160  Geschütze
  und  403  Maschinengewehre  erobert.  Ihre  eigenen  Derluste
waren  gegen  solche  Sahlen  verschwindend  gering.  Sie  verlor  mit
Ausnahme  des  VI.  österreichischen  Korps  nur  700  Cffiziere  und
27  158  Mann.  Im  ganzen  aber  wurden  bis  31.  Mai  268  860  Mann
und  863  Gffiziere  gefangen,  751  Kanonen  und  576  MWaschinengewehre
  erbeutet,  und  diese  Sahlen  erhöhten  sich  durch  die  Eroberung
  Przemysls  noch  um  35  805  Gefangene.  Die  GOberste  Heeresleitung
  aber  machte  Anfang  Juni  dreieinhalb  Diovisionen  verfügbar,
  die  aus  dem  Westen  nach  dem  Osten  gefahren  wurden,  um
den  Armeen  Mackensens  vorwärts  zu  Belfen.  Man  hatte  sich  entschlossen,
  die  Operation,  die,  wie  wir  wissen,  zunächst  nur  bis  zum
San  reichen  sollte,  bis  zur  Einnahme  von  Cemberg  weiter  zu  führen,
und  verstärkte  dementsprechend  die  im  Osten  verwendeten  Truppen,
ohne  RZücksicht  auf  die  gewaltige  Spannung  aller  Derhältnisse,  die
dadurch  im  Westen  entstand.

WKämpfe  an  der  ganzen  Ostfront  und  die
Eroberung  Cembergs.

Die  U.  Armee  wurde  also  noch  einmal  verstärkt.  Wo  die  einzelnen
  Truppenteile  im  besonderen  herkamen,  habe  ich  zur  Zeit  nicht
feststellen  können.  Im  Rahmen  der  41.  österreichischen  Armee  kämpfte
jetzt  auch  noch  die  22.  preußische  Division;  die  2.  österreichische
Armee  schloß  sich  rechts  an  die  II.  an.  Die  5.  war  aufgelöst  worden,
so  daß  auf  dem  rechten  Flügel  der  2.  das  Beskidenkorps  focht.  Die
U.  Armee  selbst  hatte  als  Derstärkung  das  XXII.  Reservekorps,  das
aus  der  .,  44.  und  10%.  Division  bestand,  und  die  8.  baperische
Reservedivision  erhalten,  die  mit  der  Ul.  baverischen  zusammen  fortan
die  Armeereserve  bildete.  Dieser  war  auch  die  11.  österreichische  Kavalleriedivision
  zugeteilt.  Die  UO.  Division  war  mit  der  56.  in  einem
Korps  vereinigt,  das  der  Generalmajor  von  Behr  führte.

Die  Russen  hatten  zunächst  noch  verschiedene  Gegenstöße  gemacht,
  sich  dann  aber  entschlossen,  in  der  sogenannten  Grodek-Magierow-Stellung,
  der  sich  in  nordwestlicher  Richtung  die  Tanew-Stellung
  bis  zur  Weichsel  anschloß,  entscheidenden  Widerstand  zu