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marschieren;  die  4.  österreichische  Armee  über  Tewkow  auf  Tieszanow
folgen  und  im  übrigen  ihren  Auftrag  behalten.

Der  Dormarsch  wurde  am  16.  fortgesetzt.  Alle  Tachrichten  bestätigten,
  daß  der  Feind  im  Abzieben  nach  seiner  Rauptstellung  begriffen
  sei.  So  kamen  denn  auch  der  rechte  Klügel  und  die  Mitte  der
Armee  ohne  wesentliche  Gefechte  an  diese  Stellung  heran.  Nur  die
Garde  konnte  mit  Unterstützung  der  .  Division  Miemirow  erst  nach
heftigem  Gefechte  nehmen,  und  das  X.  Korps  war  vor  Lubaczow
derart  gefesselt,  daß  die  U.  Bonved-Kavalleriedivision  Fwischen  ihm
und  dem  XXII.  Korps  eingeschoben  werden  mußte,  das  bei  Midiki
nächtigte.  Lubaczow  war  von  den  Russen  zur  hartnäckigen  Derteidigung
  eingerichtet,  wurde  aber  dennoch  vom  X.  Korps  bald  gestürmt;
  noch  an  demselben  Abend  ging  es  bis  ZReichan  vor.  Die
8.  baperische  Reservedivision,  die  mit  der  56.  unter  dem  Kommando
des  Generals  von  Stein  in  ein  Korps  zusammengetan  worden  war,
gelangte  im  Korpsverbande  nach  Futory  und  dem  Walde  nördlich
davon.  Die  k.  u.  k.  4.  Armee  kam  vor  der  befestigten  Linie  Dzikow=—Adamowka—Dornbach
  zum  Stehen.

Am  1.  gelangten  die  Truppen  überall  in  den  unmittelbarsten
Bereich  der  feindlichen  Stellung.  In  sie  war  der  Feind  wirklich  zurückgewichen.
  Die  2.  k.  u.  k.  Armee  kämpfte  schon  an  diesem
Tage  um  ihre  Sugänge.  Das  Beskidenkorps  drang  über  Celechowka
vor.  Beim  Korps  Frangois  wurde  der  Gabrielenberg,  beim  Korps
Arz  der  Czorny  Horb  genommen.  Am  gleichen  Tage  aber  nahm
die  k.  u.  k.  4.  Armee  die  russische  Stellung  nordöstlich  TCewkow  und
drang  gegen  die  Tanewstellung  bei  Wolka-Biska  vor.  Die  Russen
leisteten  am  18.  Juni  zwar  nördlich  Tarnogrod  und  südlich  Ulazow
noch  einigen  Widerstand,  im  allgemeinen  aber  wurden  ihre  Kräfte
über  die  Tanewsümpfe  zurückgeworfen,  so  daß  ein  Flankenangriff
von  Nordosten  her  nun  nicht  mehr  zu  befürchten  war.  Das  gemischte
Armeekorps  aber  hatte  am  Abend  dieses  Tages  nach  heftigen  Gefechten
  die  Höhen  vor  Deutschbach  erreicht  und  wurde  noch  in  der
Nacht  zum  10.  Beftig  angegriffen;  damit  aber  waren  hier  die  Kämpfe
vorläufig  erledigt.  "

Die  2.  österreichische  Armee  nahm  am  18.  den  Brückenkopf  bei
Susulow—SBrzeziec  und  schritt  mit  seinem  Angriff  auf  die  russischen
Befestigungen  überall  günstig  vor.  Die  U.  Armee  aber  benutzte  den
Tag,  um  die  schwere  Artillerie  in  Stellung  zu  bringen,  mit  der  Infanterie
  dicht  an  den  Feind  heranzugehen,  sich  einzuschießen  und
alles  für  den  Sturm  vorzubereiten.  Dieser  erfolgte  dann  am  10.  und
wurde  in  keldenhafter  Weise  durchgeführt.  Die  Garde  nahm  Ma-Lierow,
  Lawrykow  und  Horodzow  und  setzte  sich  in  den  Besitz  der
Eisenbahn  Lemberg—Bawaruska.  Damit  war  der  Durchbruch  vollendet.


Es  würde  zu  weit  führen,  den  Fortgang  der  Schlacht  im  einzelnen
  zu  beschreiben.  Auf  das  Ergebnis  kommt  es  an.  Schon  am