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erschũttert.  Feldmarschall  Mackensen  sah  ein,  daß  er  ohne  namhafte
  Verstärkung  nicht  würde  durchdringen  können.  Es  wurde  daher
die  Bug-Armee  rechts  von  der  U.  neuformiert,  und  es  wurde  eine
Anzahl  Divisionen  neu  herangezogen.  Das  Beskidenkorps  wurde
der  Bug-Armee  zugewiesen;  rechts  von  ihr  aber  erhielt  die  1.  österreichische
  Armee  den  Auftrag,  die  rechte  Klanke  der  Bug-Armee  zu
decken  und  zu  diesem  Sweck  auf  wladimir  Wolhysk  vorzugehen,
wozu  sie  aus  der  Bug-Armee  durch  die  deutsche  5.,  die  österreichische
Ul.  Kavalleriedivision  und  das  XLI.  Reservekorps  verstärkt  worden
war.  Die  1.  österreichische  Armee  war  zu  diesem  Sweck  vom  westlichen
  Weichselufer  über  Lemberg  und  von  da  mit  der  Eisenbahn
herangezogen  worden.  Sie  hatte  ihre  Bedeutung  am  linken  Weichselufer
  verloren,  weil  für  sie  der  platz  dort  nicht  mehr  vorhanden
  war.  Sie  sollte  nunmehr  zunächst  durch  einige  Divisionen
verstärkt  1)  über  Wladimir  Wolh##sk  etwa  auf  Kowel  vorgehen,  um
den  Südflügel  der  Russen  zu  umfassen.  Diese  Absicht  aber  wurde
bald  aufgegeben  und  ihr  bloß  der  Schutz  der  rechten  Klanke  am
Bug  aufgetragen,  wohl  weil  man  die  Ceistungsfähigkeit  dieser
Armee  sehr  gering  einschätzte  und  die  Schwierigkeiten  eines  Dorgehens
  im  Sumpfgebiet  rechts  des  Stromes  zu  hoch  bewertete.  Die
Armeeabteilung  von  Woyrsch  aber  erreichte  im  weitern  Vorgehen  den
weichselstrom,  an  dem  sie  mit  ihrem  rechten  Flügel  den  linken  der
4.  österreichischen  Armee  berührte.  Sie  war  wesentlich  geschwächt
worden.  Das  Garde-Reservekorps  war  zur  0.  Armee  übergetreten;
die  Armee  Boehm-Ermolli  hatte  in  den  Karpathen  Derwendung,
gefunden,  und  die  35.  Reservedivision  war  auf  das  rechte  Weichselufer
  geworfen  worden,  als  sich  die  Cage  der  Esterreicher  zeltweilig
ungünstig  gestaltet  hatte.  Woyrsch  war  aus  der  Cinie  Opatowka—
Radomka  allmählich  auf  den  Brückenkopf  von  Jwangorod  vorgegangen,
  hatte  am  I7.  Juli  die  russische  Stellung  bei  Sienno  durchbrochen
  und  dann  noch  am  10.  und  21.  Juli  zwei  weitere  russische
Stellungen  bei  Tiepielow—Kazanow  und  bei  Jalonow  im  Sturm
genommen,  zahlreiche  Gefangene  gemacht  und  die  Russen  über
den  Strom  zurückgeworfen.  Sein  linker  Klügel  bestand  aus  dem
XII.  österreichischen  Korps,  während  die  7.  österreichische  Kavalleriedivision
  die  Reserve  bildete.

Mittlerweile  hatte  die  9.  Armee  unter  dem  Hrinzen  Ceopold
von  Bapern  sich  zum  Vorgehen  gegen  Warschau  bereit  gemacht.  Sie
hatte,  durch  drei  Landsturmregimenter  verstärkt,  allmählich  vier  Divisionen
  an  die  jetzt  als  12.  Armee  bezeichnete  Beeresgruppe  Gallwitz
abgeben  müssen,  die  den  frontalen  Stoß  gegen  den  unteren  Narew
und  Nowogeorgiewsk  führen  sollte  und  dazu  allmählich  bis  auf
16  Divisionen,  das  Korps  Dickhuth  und  die  Brigade  OÖfeil  verstärkt

9  Darunter  befand  sich  auch  die  letzte  deutsche  Division  von  der  serbischen
renze.