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gekündigt  und  der  Narew-Armee  überwiesen  worden.  Am  25.
wurden  dann  Hultusk  und  Roshan  genommen.  Der  rechte  Flügel
wandte  sich  gegen  Nowogeorgiewsk,  der  linke  gegen  Ostrolenka.
Auch  die  8.  Armee  hatte  nach  heftigen  Kämpfen  den  Narew  zwischen
Schkwa  und  Hissa  erreicht,  sich  aber  nur  mit  schwachen  Kräften
am  linken  Ufer  des  Stromes  festsetzen  können.

Währenddem  waren  auch  die  9.  Armee  und  Woprsch  zum  Angriff
  geschritten.  Letzterer  hatte  die  auf  Jwangorod  zurückweichenden
Russen  an  der  Ilschanka  geschlagen  und  hatte  am  21.  Juli  1015
Jwangorod  auf  dem  linken  Weichselufer  eng  umschlossen.  Orinz
Ceopold  seinerseits  hatte  die  Russen  ebenfalls  angegriffen  und  drang
unter  steten  Gefechten  gegen  die  Blonie-Stellung  dicht  vor  Warschan
vor.  Am  21.  umschloß  er  die  Festung  am  linken  Stromufer,  das
XXV.  Reservekorps  trug  die  Hauptlast  des  Kampfes;  zwischen  beiden
aber,  auf  dem  linken  Flügel  von  Woyrsch,  drang  General  von
Köveß  mit  seinen  Esterreichern  ebenfalls  gegen  Jwangorod  vor.

Auch  Mackensen  war,  nachdem  er  seine  Armeen  nen  geordnet
und  verstärkt  und  alle  Angriffe  Jwanows,  wenn  auch,  besonders
auf  dem  linken  Flügel,  nur  mit  Mühe  abgewiesen  hatte,  am  15.  Juli
zum  Angriff  übergegangen,  um  endlich  den  russischen  Widerstand  zu
überwinden  und  in  die  Klanke  der  feindlichen  Armeen  einzubrechen.
wWährend  seine  RKauptkräfte  in  der  Front  mit  Richtung  nach  Norden
angriffen,  suchte  Huhallo  mit  der  l.  Armee,  wie  befoklen,  nach
Wladimir  Wolhynst  durchzustoßen.  Er  erstritt  zwar  das  rechte  Ufer
des  Bug  bei  Sokal  und  weiter  abwärts,  konnte  sich  aber  nur  mit
Unterstützung  vom  rechten  Flügel  der  Zug-Armee  behaupten  und
vermochte  nicht  nach  Wladimir  Wolh'#nsk  durchzudringen.  Mackensen
selbst  kam  nur  langsam  vorwärts.  Nachdem  das  XII.  Korps,  das
der  Armee  Huhallo  zu  Hilfe  geschickt  worden  war,  zurückgekehrt  war,
gelang  es  Cinsingen  in  äußerst  hartnäckigen  Kämpfen,  zwei  Stellungen
  des  Feindes  zu  nehmen,  und  erst  am  23.  Juli  1015  kam  er  vor
der  feindlichen  Hauptstellung  in  der  Linie  Horodlo—Annapol—Teratrn—Jaroslawiec
  zum  Stehen.  Bis  zu  dem  gleichen  Tage  hatte  die
II.  Armee  die  Linie  Uchanie—Krupe  und  das  Gielczewkatal  bis  zu
den  BHöhen  von  Hißki,  in  Kämpfen,  die  oft  einen  äußerst  kritischen
Tharakter  annahmen,  blutig  erstritten,  die  4.  österreichische  Armee
aber  —  immer  noch  unterstützt  von  der  47.  preußischen  Reservedivision
  —  hatte  am  23.  Juli  die  Orte  Niederzwica--Mala,  Borzechow,
  Chodel  und  Opole  erkämpft.  Sie  stieß  am  24.  wenige  KRilometer
  von  TLublin  und  der  Straße  Lublin—Kasimierz  wieder  auf
den  Feind  und  me  zu  neuer  Schlacht  aufschließen.  Die  Zug-Armee
ihrerseits  war  bald  wieder  angetreten,  hatte  die  Zauptstellung  des
FKeindes  gestürmt  und  verschiedene  andere  genommen,  war  aber  am
27.  wieder  zum  Stehen  gekommen.  Der  rechte  Flügel  der  Ul.  Armee,
wo  das  VI.  österreichische  Korps  focht,  geriet  vor  einem  russischen
Angriff  sogar  in  Unordnung  und  zwang  Cinsingen,  haltzumachen,