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fehl  zurückkehrte,  der  55.  Division  und  der  Garde-Kavalleriedioision,
die  dem  Beskidenkorps  zugeteilt  wurde,  der  Armee  wieder  zugewiesen
  worden.  Doch  mußte  der  Dormarsch  auf  Hinfk  einige  Tage
eingestellt  werden,  um  den  Nachschub  an  Munition  und  Cebensmitteln
  zu  ordnen.  Mur  an  der  Jasiolda  blieb  die  Angriffshandlung
im  Gange.  Immerhin  gewamn  die  russische  Armee  Seit  für  ihren
Rückzug,  bei  dem  sie  jetzt  die  mitgeschleppte  Bevölkerung  nicht  mehr
mitnahm,  sondern  wieder  zurückjagte,  um  durch  sie  keinen  Aufenthalt
  zu  erleiden.  Die  deutsche  Armee  aber  wurde  durch  immer
wiederholte  Gegenwehr  der  Wachbuten  in  befestigten  Stellungen  aufgehalten.
  So  fochten  die  Russen  hartnäckig  in  einer  starken  Stellung
bei  Gutowo,  die  sich  rechts  an  die  Sümpfe  der  Jasiolda,  links  an  den
Dunjepr—Bug-Kanal  anlehnte;  dann  bei  dem  Abschnitt  von  Iwanowo,
und  dann  noch  in  drei  hintereinander  gelegenen  Stellungen.  Erst
am  16.  September  1015  konnte  das  XLI.  Korps  die  mühsam  eroberte
Stadt  DHinsk  besetzen.  Der  Russe  flutete  über  den  Grginskikanal
und  die  Jasiolda  zurück.  Die  Aufgabe  der  Bug-Armee  war  erfüllt.
Sie  wurde  dementsprechend  als  solche  aufgelöst;  mit  ihr  auch  die
U.  Armee,  um  gegen  Serbien  neu  gebildet  zu  werden.  Ein  Teil  der
dazugehörigen  Truppen  trat  zur  Gruppe  des  Generals  von  Wopyrsch
über,  der  zuletzt  II  Divisionen  befehligte  1).  Das  XLI.  Korps,  das
vielbewährte  Generalkommando  Gerok,  die  l.  und  22.  Infanteriedivision
  sowie  die  Garde=  und  die  5.  Kavalleriedivision  traten  zu
der  neugebildeten  Gruppe  Cinsingen  über,  der  bereits  in  der  Gegend
von  Rowno  und  Luzk  neue  Aufgaben  warteten.  Bevor  wir  uns
diesen  aber  zuwenden  können,  müssen  wir  die  Ereignisse  auf  dem
nördlichen  Kriegsschauplatze  ins  Auge  fassen.

Der  Kampf  auf  dem  nördlichen  Kriegsschauplatz
und  die  Gefechte  bei  Smorgon.

Während  die  geschilderten  Ereignisse  sich  abspielten,  gingen  auch
die  Mordarmeen  etwa  in  gleicher  Höhe  mit  der  Heeresgruppe
Mackensen  gegen  Osten  und  Nordosten  vorwärts.  In  erbittertem
Ringen  drang  Woyrsch  auf  Konstantinow  vor;  die  9.  Armee  warf
nördlich  davon  erst  in  der  Nacht  zum  17.  August  die  ersten  Brücken
über  den  Zug,  und  Gallwitz  focht  noch  weiter  im  Norden  drei  Tage
lang  um  die  Turzecbrücken  und  das  Dorgelände  von  Bielfk,  zu  einer
Seit  also,  in  der  die  U.  Armee  etwa  in  der  Linie  Slawatpcze—Biala
focht  und  Cinsingen  im  Begriff  stand,  den  Bug  bei  Wlodawa  zu  überschreiten.
  Erst  am  20.  August  vermochte  Gallwitz  in  Bielsk  einzurücken,
  während  die  8.  Armee  Scholtz  nördlich  von  ihm  vorrückte

1)  Zis  Anfang  September  wurden  insgesamt  9  Infanteriedivisionen  aus  der

11.  Armee  herausgezogen,  um  sie  auf  dem  westlichen  oder  dem  Balkankriegsschan.
platz  zu  verwenden.

v.  Bernhardi,  Deutschlands  Heldenkampf.

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