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energisch  vor.  Hier  wehrte  sich  der  Russe  mit  allen  Mitteln,  durch
Abwehr  und  Gegenstöße,  und  suchte  die  Bahn  Wilna—c#rodno  auf
jede  Weise  zu  decken,  bis  der  Fall  dieser  Kestung  ihn  zwang,  in  der
Richtung  auf  die  Linie  Milna—Lida  zurückzugehen.  Grodno  aber
wurde  von  der  8.  Armee  im  Sturmangriff  genommen,  ok#ne  daß
man  sich  lange  mit  der  Beschießung  aufhielt,  wie  es  die  Russen  erwartet
  hatten.  Schon  am  2.  September  wurde  Fort  IV  erobert;
gleich  darauf  fiel  Fort  IVa  in  die  Hände  der  Deutschen.  Die  Verteidiger
  gingen  hinter  den  Kjemen  zurück  und  verbrannten  die  Brücken;
die  Deutschen  aber  folgten  auf  Kähnen  und  Stegen  und  setzten  sich
nach  heftigen  Straßenkämpfen  noch  am  d.  September  in  den  Besitz
  der  Festung;  die  Russen  gingen  hinter  die  Kobra  zurück.

Unterdessen  war,  dem  Befehl  Rindenburgs  entsprechend  —  während
  bei  Wilna  und  südlich  davon  fortdauernd  hartnäckig  gekämpft
wurde  —,  die  Rjemen-Armee  am  28.  August  zu  neuem  Angriff  vorgebrochen.
  Sie  hatte  sich  gegen  Riga  und  Dünaburg  gedeckt  und
ging  gegen  Cennewaden,  Friedrichstadt  und  Jakobstadt  vor.  Am
2.  September  warf  sie  die  Russen  bei  Lennewaden  über  den  Strom
und  zwang  sie,  die  Brücke  hinter  sich  zu  verbrennen.  Auch  bei
Friedrichstadt  ging  die  Brücke  in  lammen  auf,  nachdem  der  Brückenkopf
  von  den  Deutschen  gestürmt  worden  war.  Bei  Daudsewas  wurde
der  von  Jakobstadt  herankommende  Entsatz  am  4.  September  gegen
den  Dünastrom  zurückgeworfen.  Auf  dem  rechten  Flügel  der  Armee
wurde  starke  Kavallerie  versammelt.

Es  kam  jetzt  darauf  an,  wenigstens  die  noch  bei  Wilna  und  südlich
  fechtenden  russischen  Armeen  abzuschneiden  und  womöglich  zu
vernichten.  Die  Kräfte,  die  hierzu  zur  Derfügung  standen,  waren
allerdings  gering,  aber  der  Versuch  lohnte  sich  doch  noch,  denn  es
handelte  sich  noch  immer  um  mindestens  20  feindliche  Dioisionen,
obgleich  der  russische  Generalstab  sich  durch  die  Operationen  der
Niemen-Armee  hatte  verleiten  lassen,  nicht  unerhebliche  Derstärkungen
  nach  Lennewaden,  Friedrichstadt  und  Jakobstadt  zu  senden
und  die  Hauptmasse  der  aus  dem  Süden  herangezogenen  Kräfte  bei
Dünaburg  anzuhalten.

Die  Beeresgruppe  Hrinz  Leopold  erreichte  unter  fortwährenden
Kämpfen  —  am  U.  wurde  Slonim  erstürmt  —  die  Cinie  Barano--witschi—
  ###wogrodek.  Sie  lehnte  sich  links  an  den  Njemen  und
übernahm  Bier  die  Stellung  des  XVII.  Korps  der  12.  Armee,  das
bisher  auf  dem  Südufer  des  Stromes  vorgegangen  war  und  jetzt
aus  der  enger  werdenden  Schlachtlinie  verschwand;  rechts  dehnte
sie  sich  bis  Cipski  aus  und  nahm  von  dort  aus  die  Derbindung  mit
dem  Hinsker  Korps  auf.

Die  12.  und  8.  Armee  waren  neben  ihr  etwa  in  gleicher  Hõhe
vorgerückt.

Nachdem  Grodno  genommen  worden  war,  war  der  Gegner