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Ganz  ähnlich  endete  die  Schlacht  in  der  Champagne.  Auch  sie
vermochte  das  strategische  Ziel,  den  Durchbruch,  nicht  zu  erreichen,
obgleich  anfänglich  nur  sieben  deutsche  Divisionen,  die  erst  allmählich
auf  zwölf  verstärkt  wurden,  den  zuerst  angreifenden  30  französischen
entgegentraten.

Als  am  Morgen  des  25.  September  die  Franzosen  in  langer
Cinie  die  nahe  an  die  deutsche  Stellung  hBerangebauten  Gräben  zum
Sturm  verließen,  da  waren  sie  von  Rauch  und  Staub  derart  umgeben,
  daß  die  Beobachtungsposten  der  Derteidiger  sie  nur  spät
wahrzunchmen  vermochten.  Die  Folge  war,  daß  nur  ein  Teil  der
Besatzung  die  Unterstände  rechtzeitig  verlassen  konnte,  um  den  anrückenden
  Feind  unter  Feuer  zu  nehmen.  An  den  anderen  Stellen

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2.  Armee

Karte  &amp;44.  Die  Herbstschlacht  in  der  Champagne  1915.

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drang  er  in  die  Stellung  ein  und  konnte  erst  durch  die  Reserven  aufgehalten
  werden.  Diese  kamen  im  Lauf  des  ersten  Tages  nur  sehr
allmählich  an.  Der  Widerstand  aber,  den  sie  und  Teile  der  vordersten
  Zesatzung  in  einer  rückwärtigen  Stellung  leisteten,  war  äußerst
hartnäckig.  Einzelne  Widerstandsnester  der  überrannten  Derteidiger
und  das  Feuer  leichter  Geschütze,  die  in  Hanzertürmen  unverletzt
geblieben  waren,  räumten  unter  den  in  dichten  Wellen  vorgehenden--Angreifern
  furchtbar  auf;  das  Sperrfeuer  der  Artillerie,  die  gegen
die  Massen  der  feindlichen  bisher  kaum  eine  Rolle  hatte  spielen
können,  setzte  vernichtend  gegen  die  hinteren  Wellen  der  Angriffsinfanterie
  ein  und  brachte  sie  in  Derwirrung;  das  geplante  unaufhaltsame

  Vorgehen  kam  ins  Stocken;  die  Angreifer  drängten  sich
v.  Bernhardl,  Deutschlands  Heldenkampf.  18