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hauptsächlich  an  den  HKauptwegen  zusammen,  die  von  Souain  nach
Somme-Py  und  von  Herthes  auf  Tahure  führten,  und  von  der
französischen  Artillerie  besonders  unter  Feuer  genommen  worden
waren,  und  boten  hier  besonders  gute  Siele;  die  französischen  Leichen
häuften  sich  buchstäblich  zu  Bergen:  kurz,  es  gelang  —  wenn  auch  der
Angreifer  zahlreiche  Gefangene  gemacht  hatte  —  eine  rückwärtige
befestigte  Stellung  zu  halten  und  eine  namenlose  Derwirrung  in
die  Reihen  der  Feinde  zu  tragen,  denen  ihre  Masse  selbst  zum  Derderben
  ward.  Die  Flügelpunkte,  Auberive  und  der  Ehrenberg  nordöstlich
  Massiges  sowie  die  Höhen  südlich  Cernav,  waren  in  deutschem
Besitz  geblieben,  desgleichen  die  sogenannte  Wetterecke  südlich  Tahure,
  die  allen  Angriffen  zum  Trotz  behauptet  wurde,  während
Tahure  selbst  verlorenging.  Nur  zwischen  diesen  Hunkten  drangen
die  Kranzosen  ein,  ohne  doch  die  deutsche  Linie  durchbrechen  zu
können.  Sie  waren  vollkommen  durcheinandergekommen.  Die  Unterführer
  zeigten  sich  den  Anforderungen  der  vorwärts  schreitenden
Schlacht,  in  der  man  nicht  nur  mit  dem  theoretischen  Angriffsbefehkl,
sondern  auch  mit  den  Gegenmaßregeln  des  Gegners  und  den  Wirkungen
  des  Feuers  rechnen  mußte,  in  keiner  Weise  gewachsen.  Schon
am  ersten  Tage  war  Joffres  Angriffsbefekhl  in  die  Brüche  gegangen,
und  als  erst  die  5.  Infanteriedivision  —  Brandenburger  —  auf  dem
Gefechtsfelde  eingetroffen  und  westlich  Somme-Dr  in  Stellung  gegangen
  war,  hatte  man  deutscherseits  die  schlimmste  Krisis  überwunden.
  Auch  trafen  in  der  Nacht  Verstärkungen  ein.  Dem  westlichen
  Flügel  wurde  die  102.  Infanteriebrigade,  gleichzeitig  mit  dem
Regiment  105  und  dem  Rest  der  Diovision  Ciebert  zugeführt.  Die
56.  Infanteriedivision  wurde  vom  Aisnetal  aus  eingesetzt,  mit  dem
Regiment  35  auf  dem  linken  Flügel  der  16.  Reservedivision  etwa  bei
Rouvroy,  mit  dem  Regiment  I1l8  bei  der  50.  Infanteriedivision,  während
  Regiment  88  dem  35.  später  folgte.  Den  26.  September  brachten
andererseits  die  Kranzosen  damit  zu,  ihre  Reihen  wieder  einigermaßen
zu  ordnen,  was  ihnen  bezüglich  der  vordersten  Linie  nicht  gelang,
ihre  schwere  Artillerie  weiter  nach  vorn  zu  bringen  und  ihre  zahllosen
verwundeten  zu  bergen.  Dabei  führten  sie  nur  vereinzelte  zusammenhangslose
  Angriffe  aus,  die  nichts  Entscheidendes  erreichten,  wenn
sie  auch  immer  neue  Krisen  herbeiführten.  So  wurde  am  Kanonen--berg
  nordwestlich  Massiges,  bei  Tahure  und  an  den  Höhen  nördlich
sowie  an  der  Wetterecke  entscheidungslos  gekämpft.  Die  nicht  unwesentlich
  verstärkte  deutsche  Artillerie  konnte  den  Kampf  überall
aufnehmen,  da  es  bei  dem  schlechten  Wetter  und  den  grundlosen
Wegen  nur  stellenweise  gelang,  die  französische  schwere  Artillerie
vorzubringen.  Su  einem  zusammenhängenden  Gesamtangriff  aber
brachte  es  die  französische  Heeresleitung  an  diesem  Tage  nicht:  dazu
waren  ihre  Derluste  zu  ungeheure  gewesen.

Deutscherseits  aber  trafen  neue  Derstärkungen  ein,  befestigten
die  Front  und  machten  eine  Neueinteilung  der  Truppen  nötig.