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mitteln  und  Munition  sowie  die  Bergung  der  Verwundeten  und  der
Kranken;  doch  wurde  mit  Aufbietung  der  letzten  Kräfte  auch  das
geleistet.  Die  Gespanne  der  Feldbäckereikolonnen  und  des  Fuhrparks
mußten  zu  Hilfe  genommen  werden.  Ungezählte  Pferde  erlagen  den
Anstrengungen.  Das  Artilleriefeuer  des  Gegners  aber  dauerte  an:
ein  einziges  Bataillon  der  5.  baperischen  Division  erhielt  z.  B.  in
24  Stunden  2000  Schuß  Artillerie,  800  schwere  und  1000  leichte
Minen.  Trotzdem  fühlte  sich  General  von  Einem,  der  Führer  der
S.  Armee,  bald  stark  genug,  selbst  die  Offensive  zu  ergreifen  und  die
Stellung  zu  verbessern.  Schon  am  15.  Oktober  erstürmten  die  Sachsen
ein  Franzosennest  in  der  Stellung  der  24.  Division  und  machten  über

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Karte  45.  Die  Herbstschlacht  in  der  Champagne  lolö.

600  Gefangene  nebst  anderer  Beute;  am  25.  gelang  es  an  der
Wetterecke,  eine  abgeschnittene  Abteilung  wieder  herauszuhauen,
und  am  30.  Oktober  endlich  wurde  die  Butte  de  Tahure  in  schneidigem
  Angriff  wiedergenommen  und  damit  den  Franzosen  das
wichtigste  Stück  aller  ihrer  Eroberungen  entrissen.  Auch  kämpften
sie  um  diese  Stellung  mit  ungebrochenem  Mute,  und  in  dem  am
I.  November  erneuten  Angriff  gelang  es  nicht,  die  deutsche  Stellung
weiter  vorzuschieben.  Dagegen  konnten  an  der  Höhe  199  einige
feindliche  Schützengräben  genommen  und  damit  das  entscheidende
Gelände  in  die  Hand  genommen  werden.  Das  IX.  Korps  sorgte  bei
der  Tavarin-Ferme  und  an  der  Arbrehöhe  für  Derbesserung  der