277

40000  Mann  Reserven  folgten.  Vor  dieser  Überwältigenden  UÜbermacht
  wichen  die  Deutschen  nach  Norden  aus,  wurden  aber  trotz
tapferster  Gegenwehr  nach  völligem  Derbrauch  der  Cebensmittel  und
der  Munition  am  0.  Juli  1015  gezwungen,  unter  ehrenvollen  Zedingungen,
  noch  3200  Mann  stark,  die  Waffen  zu  strecken,  nachdem
alle  NMichtkämpfer  sowie  Krauen,  Greise  und  Kinder  —  wie  es  auch
in  Togo  und  Kamerun  geschehen  war  —  wider  alles  Uölkerrecht
außer  Candes  geführt  und  in  Konzentrationslagern  vereinigt  worden

1/1.—
1

—W—1#•rsn
.0  730
Oet““

—i—-——

2

r
###n##o  ##  Ma
2

—  5  N—.  .  —  –  ·4

V.dmuk  y/äu

GeÖd1

S#ebsens

65%  AMeemenstene

i
—  Malkhronbei  i

J  A—  ie
e———  shrrd  l
qcog.W—  ’
MKSPIIUC

Karte  46.  Die  Eroberung  von  Südwestafrika  durch  die
Engländer.

waren,  die  schon  im  Burenkrieg  eine  traurige  Berühmtheit  erlangt
hatten.

So  war  auch  diese  Kolonie  verloren.

Cänger  hielt  sich  Deutsch-Ostafrika,  das  1914  noch  völlig  unberührt
  war.  Auch  im  Jahre  1015  wurden  die  Engländer  trotz  ihrer
Übermacht  an  allen  Grenzen  zurückgeschlagen  und  konnten  sich  nur
am  deutschen  Berge  LCongiddo  festsetzen,  von  wo  sie  allerdings  später
ihre  entscheidende  Umgehung  ansetzten.  Die  Deutschen  zerstörten  die
Ugandabahn  an  mehreren  Stellen  und  erreichten  sogar  die  Station