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Der  Erfolg  war  zunächst  ein  durchschlagender.  Mit  unvergleichlichem
  Schwung  ging  die  Infanterie  schon  am  22.  Februar  vor  und
überrannte  die  feindlichen  Stellungen.  Sie  ging  sogar  über  die  ihr
gegebenen  Siele  hinaus,  erreichte  am  24.  und  25.  Februar  zunächst
die  Linie  Louvemont—Les  Chambrettes—Bezonvaux  und  nahm  noch
am  gleichen  Tage  das  Fort  Douaumont.  Es  wurde  von  Teilen  des
Regiments  24  gestürmt  und  damit  die  erste  Bresche  in  die  Befestigungslinie
  gelegt.  Am  2.  März  wurde  nach  heftigem  Kampf  das  festungsartig
  ausgebaute  Dorf  Douaumont  genommen  und  am  8.  März  das
auf  dem  linken  Flügel  des  Angriffs  gelegene  Dorf  Daux,  so  daß
die  deutsche  Kront  sich  bis  in  die  Linie  Camp  an  der  Maas—Dacherauville—Südhang
  des  HPfefferrückens—Raudiomont—Dorf  Daux
vorschob,  das  unmittelbar  unterhalb  der  Feste  gleichen  Tamens  liegt.
Zu  gleicher  Seit  war  deutscherseits  auch  in  der  Wobvreebene  angegriffen
  worden  zu  beiden  Seiten  der  Straße  Derdun—Stain  —  Metz
Den  29.  Februar  waren  die  Angreifer  bis  in  die  Linie  Dieppe—Abaucourt—Blanzée—das
  Waldgebiet  östlich  der  Dörfer  Watronville  und
Handiomont  vorgedrungen  und  hatten  die  Dörfer  Manheulles  und
Thamplon  genommen,  obgleich  die  Franzosen  sich  auf  das  hartnäckigste
  verteidigten  und  durch  das  Feuer  auf  den  Cötes  Corraines
unterstützt  wurden.  Am  6.  März  wurde  das  hartumstrittene  Dorf
FKresnes  genommen  und  Anschluß  der  neugewonnenen  deutschen  Front
an  die  bisherige  auf  der  Combreshöhe  genommen.  Bis  zum  12.  März
waren  25  000  Gefangene  gemacht  sowie  180  Geschütze  und  252  Maschinengewehre
  genommen.  Die  Franzosen  führten  Derstärkungen  von
allen  Seiten  heran.  Alle  übrigen  Fronten  wurden  so  viel  als  möglich
ihrer  Reserven  beraubt;  General  Hétain,  dem  man  besonderes  Vertrauen
  entgegenbrachte,  wurde  mit  der  Verteidigung  des  Hlatzes  betraut.
  Bis  zum  17.  März  wurden  etwa  27  frische  oder  frisch  aufgefüllte
  Divisionen  bei  Derdun  eingesetzt.  Die  Engländer  mußten
den  Abschnitt  bis  Arras  und  südlich  mit  übernehmen,  den  die  Franzosen
  bis  dahin  innegehabt  hatten.  Sie  dehnten  sich  entsprechend
aus,  konnten  aber  immer  noch  den  laufenden  Meter  ihrer  Stellung
mit  6  bis  8  Mann  verteidigen,  standen  doch,  wie  wir  wissen,  im
Februar  1016  mindestens  900  000  Engländer  ein  Frankreich,  die  andauernd
  verstärkt  wurden.

Inzwischen  wurde  der  rechte  Flügel  des  deutschen  Angriffs  von
den  Böhen  von  Marre  her,  vielfach  flankierend,  beschossen.  Die
FKranzosen  hatten  hier  mit  überraschender  Schnelligkeit  eine  gewaltige
  Artillerie  versammelt,  und  die  Deutschen  sahen  sich  hierdurch
dem  ursprünglichen  Hlan  entsprechend  gezwungen,  auch  auf  dem
westlichen  Stromufer  vorzugehen,  wozu  ja,  wie  wir  wissen,  besondere
Truppen  bereitgestellt  waren.  Diese  wurden  jetzt  vorgezogen,  und
es  gelang,  die  Franzosen  aus  ihren  vordersten  Stellungen  zurückzuwerfen
  und  sich  am  6.  März  in  den  Besitz  des  Waldes  von  Forges
und  der  Dörfer  Forges  und  Regnéville  zu  setzen.  Don  hier  aus  er-