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oberten  die  Deutschen  bis  zum  10.  März  das  Gelände  südlich  des
Baches  von  Forges,  den  Gänserücken,  den  Cumières=  und  den  Rabenwald.
  Am  15.  März  standen  sie  auf  dem  Nord=  und  Wordosthang  des
Toten  Mannes,  der  aus  den  Kuppen  265  und  295  besteht.  Feindliche
Gegenangriffe  scheiterten  an  dieser  Stellung.  Doch  gaben  sich  die
Deutschen  verständlicherweise  mit  diesen  Erfolgen  nicht  zufrieden.
Am  20.  Müärz  nahmen  sie  vielmehr  auch  Malancourt  ein  und  vom
Walde  von  Malancourt  aus,  den  sie  schon  seit  dem  Berbst  10  14  innehatten,
  den  Wald  von  Avocourt.  Sie  umspannten  damit  die
Dörfer  Bethincourt  und  Haucourt,  die  Röhe  304  nördlich  Esnes  und
die  Doppelkuppe  des  Toten  Mannes  auch  vom  Westen  her.  Am
5.  April  fiel  dann  ZHaucourt,  am  9.  April  Bethincourt  in  deutsche
Rände  und  am  gleichen  Tage  die  Doppelhöhe  des  Toten  Mannes.
Alle  französischen  Gegenangriffe  blieben  fruchtlos.  Die  Franzosen
fürchteten,  daß  das  Fort  Marre  und  das  Fort  Bois  Bourrus
beschossen  und  die  Bahnverbindung  Derdun—St.  Menéhoult  gestört
werden  könnte,  und  gaben  sich  deshalb  die  äußerste  Mühe,  dem  Vorgehen
  der  Deutschen  Ralt  zu  gebieten;  dennoch  gelang  es  ihnen  nicht,
die  Besetzung  der  Höhe  504,  der  Trümmer  des  Dorfes  Cumieres
und  des  Wäldchens  Ces  Caurettes  zu  verhindern.  Besonders  um  die
Böhe  304  wurde  eifrig  gerungen.  Schon  am  7.  Mai  hatten  die
Deutschen  sie  teilweise  besetzt,  aber  immer  wieder  mußten  sie  Gegenangriffe
  der  Franzosen  zurückweisen.  Auch  hatten  sie  der  Ausdehnung
  des  Kampffeldes  entsprechend  besondere  Befehlsunterinstanzen
  eingesetzt,  die  schon  seit  dem  März  tätig  waren.  Auf  dem
rechten  Maasufer  führte  nach  den  allgemeinen  Anweisungen  des
Kronprinzen  General  von  Mudra,  auf  dem  linken  General  von
Gallwitz  den  Oberbefehl.  Des  letzteren  Tachfolger  bei  der  II.  Armee
war  General  von  Winckler;  beide  wurden  späterbin  durch  die  Generale
  von  Lochow  und  von  Francois  ersetzt.  Auf  dem  westlichen  Ufer
wurden  seit  Ende  Mai  Fortschritte  nicht  mehr  gemacht.  Die  überlegenheit
  der  Franzosen  wuchs  von  Stunde  zu  Stunde,  und  auch  auf
dem  rechten  Ufer  war  es  schließlich  ein  mühsames  Ringen:  hatten
doch  die  Franzosen  bis  zum  8.  Mai  51  Divisionen  bei  Herdun  eingesetzt.
  Dennoch  gelang  es  hier  noch  vorwärts  zu  kommen,  wenn
es  auch  oft  zu  kritischen  Lagen  kam.  Eine  solche  trat  z.  B.  ein,  als
ein  großer  Entscheidung  suchender  Ausfall  der  Kranzosen  am  22.  Mai
erfolgte,  bei  dem  sie  in  die  Keste  Douaumont  eindrangen  und  aus
dieser  wieder  hinausgeworfen  werden  mußten.  Erst  am  23.  Mai
gelang  es,  die  Franzosen  wieder  zurückzuweisen,  aber  man  sah  ein,
daß  man  die  eigenen  Stellungen  viel  weiter  vorschieben  müsse,
wenn  man  das  Fort  dauernd  sichern  wollte.  Man  mußte  sich  des
befestigten  Geländes  gegen  die  Forts  Daux  und  Tavannes  sowie
der  Werke  bei  der  Cöte  de  Froide  Terre  (Kalte  Erde)  und  bei
Souville  bemächtigen  und  damit  den  Angriff  an  die  Festung  selbst
herantragen.  Schon  am  22.  März  hatten  die  Deutschen  die  Be-