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hätten  sein  können,  sich  in  der  Nordsee  abspielten  und  gar  keinen
Einfluß  ausübten,  fanden  in  der  Ostsee  Kämpfe  statt,  die  dort
wenigstens  dem  deutschen  Handel  volle  Freiheit  verschafften.  Sie
gipfelten  in  dem  Gefecht,  das  der  Kleine  Kreuzer  „Augsburg“  mit
dem  Minendampfer  „Albatros“  und  vier  Kanonenbooten  in  der
Nacht  zum  2.  Juli  1016  gegen  das  russische  Ostseegeschwader  nordöstlich
  der  Insel  Gotland  lieferte.  „Albatros“  freilich,  von  großer
Uberlegenhbeit  angefallen,  lief  auf  den  Strand;  als  dann  aber  der
Kleine  Kreuzer  „Cübeck“  und  der  alte  Hanzerkreuzer  „Roon“  in  den
Kampf  eingriffen,  gingen  die  Russen  trotz  dreifacher  Überlegenheit
zurück  und  suchten  Schutz  hinter  der  Minensperre  des  Finnischen
Meerbusens.  So  gelang  es  den  Deutschen,  mit  ganz  schwachen
Kräften  die  Ostsee  zu  beherrschen.  In  der  Nordsee  haben  sie  es
trotz  besten  Willens  der  Flotte  nicht  einmal  versucht.

Uur  einmal  noch  haben  die  Engländer  ein  als  schwer  empfundenes
  Unglück  in  der  Nordsee  erfahren,  das  eine  namenlose
Wut  in  diesem  LCande  auslöste.  Der  Kreuzer  „Hampsshire“,  der  den
englischen  Kriegsminister  Lord  Kitchener  an  Bord  hatte,  den  Schöpfer
der  Freiwilligenarmee  und  der  allgemeinen  Wehrpflicht,  lief  am
6.  Juni  nördlich  der  Orknevinseln  auf  eine  von  einem  deutschen
Bilfskreuzer  gelegte  Mine  und  ging  bei  stürmischem  Wetter  mit
Mann  und.  Maus  unter.  Er  sollte  den  Kriegsminister  nach  Rußland
  bringen  und  lag  jetzt  vernichtet  auf  dem  Grunde  des  Meeres;
der  Mann  aber,  der  die  Frauen  und  Kinder  der  Buren  in  den  berüchtigten
  Konzentrationslagern  hatte  zugrunde  gehen  lassen,  fand
mit  seinem  ganzen  Stabe  in  der  Nordsee  ein  wenig  ehrenvolles  Grab.

Den  Deutschen  aber  gelang  bald  darauf  ein  weiteres  Wagestück.
Sie  versuchten  die  Absperrung  ihres  RKandels  von  der  See  zu
brechen.  Sie  bauten  Handels-Unterseeboote  und  suchten  mit  ihnen
den  freien  Ozean  zu  gewinnen.  Am  10.  Juli  lief  das  750  Tonnen
Ladegewicht,  im  ganzen  10000  Tonnen  große  Bandels-Unterseeboot
  „Deutschland“  im  Hafen  zu  Baltimore  ein  und  kehrte  mit
Gummi  beladen  wieder  in  die  Beimat  zurück.  Ein  zweites  ähnliches
  Schiff  „Bremen“  ging  leider  verloren,  und  dann  machte  der
Ubertritt  Amerikas  zu  unseren  Feinden  den  aussichtsvollen  DPersuchen
  ein  Ende.

der  Angriff  der  Osterreicher  in  Italien  und  die
Brussilow-Offensive.

Während  bei  Derdun  und  am  Skagerrak  ohne  Entscheidung  gekämpft
  wurde,  hielten  die  Esterreicher  an  ihrem  Gedanken  fest,  in
Italien  eine  solche  herbeizuführen.  Sie  wollten  zwischen  Stsch  und
Brenta  in  die  oberitalienische  Ebene  vorstoßen  und  die  gegen  den
Isonzo  vorgerückte  Armee  im  Rücken  fassen  und  so  vernichten.  Es