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flankierend  zu  wirken,  und  erleichterten  damit  nicht  unwesentlich
die  dortigen  Erfolge  der  Angreifer.  Südlich  der  Somme  entwickelte
sich  eine  Reihe  von  Kämpfen,  in  denen  viele  Angriffe  der  Franzosen
  scheiterten,  diese  aber  doch  am  19.  Juli  wenigstens  vorübergehend
  La  Maisonette  und  Barleux  nahmen,  während  sie  weiter
südlich  keinerlei  Fortschritte  machten.  Am  Nordufer  bildete  zunächst
das  Dorf  hardecourt  den  Mittelpunkt  ihrer  Bestrebungen,  das  den
8.  Juli  endgültig  in  ihren  Besitz  überging.  Auch  Bem  hatten  sie
am  5.  unter  dem  Flankenfeuer  vom  Südufer  der  Somme  aus  genommen,
  während  sich  die  Deutschen  trotz  dessen  in  der  Cinie
Maurepas  —Monacu  anfänglich  noch  behaupteten.

Die  Engländer  ihrerseits  suchten  zunächst  aus  der  Linie  Maricourt—Carnoy
  vorzudringen,  nahmen  WMontauban  und  das  Wäldchen
  von  Bernafay  und  gelangten  bis  zum  6.  Juli  an  den  Südrand
  von  Longueval;  heftige  Kämpfe  entwickelten  sich  um  den
Besitz  des  Wäldchens  von  Trönes,  das  18  mal  den  Zesitzer  wechselte,
bis  es  am  14.  Juli,  am  Tage  des  französischen  Tationalfestes,  endgültig
  in  dem  Besitz  der  Engländer  blieb.  Diese  hatten  am
10.  Juli  das  Wäldchen  von  Mametz  und  das  Dorf  Contalmaison
genommen  und  wollten  nun  am  14.  Juli  einen  großen  Schlag  ausführen,
  mußten  sich  aber  mit  beiden  Ortsteilen  von  Bazentin  und
einem  Teile  von  Orvillers  begnügen.  Bis  zum  I7.  endlich  gelang
es  ihnen  unter  schweren  Kämpfen  und  Oerlusten,  sich  in  den  Besitz
des  übrigen  Teiles  von  Grvillers  und  von  La  Zeisselle  zu  setzen
sowie  bis  zum  Südrande  von  Dozières,  dem  Foureauxwalde,  Congueval,
  dem  Delvillewalde  und  dem  Westrande  von  Guillemont
vorzudringen.  Im  Norden  von  Orvillers  kamen  sie  zunächst  überhaupt
  nicht  weiter.

Demgegenüber  hatten  deutscherseits  auch  mehr  Truppen  in
den  Kampf  geworfen  werden  müssen,  als  anfänglich  beabsichtigt
war.  Die  Schlacht  konnte  nicht  mehr  von  einer  Stelle  aus  geleitet
  werden.  Der  Kommandobereich  des  Generals  von  Below
wurde  daher  auf  die  nördlich  der  Somme  fechtenden  Truppen  beschränkt,
  südlich  des  Flusses  übernahm  General  von  Gallwitz  den
Befehl  über  die  neugebildete  I.  Armee  und  führte  ihn  zugleich  über
die  Heresgruppe,  zu  der  beide  Armeen  zusammengefaßt  wurden.

Im  übrigen  hatten  die  Angreifer  längst  die  Boffnung,  durchbrechen
  zu  können,  aufgegeben.  Sie  hofften  die  deutschen  Kräfte
„abzunutzen“  und  die  deutschen  Stellungen  „abzubröckeln“.  So
wurde  denn  der  Kampf  mit  hböchster  Erbitterung  auf  der  ganzen
Cinie  weitergeführt,  das  Artilleriefeuer  riß  überhaupt  nicht  ab,  und
nur  einzelne  Schlachten  heben  sich  als  „Großkampftage“  aus  den
einzelnen  Kämpfen  hervor.  Trotz  solcher  gelang  es  den  Angreifern
während  des  ganzen  WMonats  August  nur  in  verschwindendem  Maße
vorwärtszukommen.  Am  2.  August  wurde  das  Gehöft  Monacu
von  den  Deutschen  geräumt,  am  12.  einzelne  Waldstücke  nordöstlich