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Hem,  am  I7.  und  18.  verschiedene  Grabenstücke  bei  Martinpuich  und
Maurepas;  das  war  alles,  was  die  Deutschen  während  dieser  Zeit
verloren,  trotzdem  die  Tage  vom  (5.  zum  18.  und  vom  25.  bis
31.  August  als  Höhepunkte  der  Schlacht,  als  „Großkampftage“  bezeichnet
  werden  können.

Am  1.  September  hielten  die  Deutschen  trotz  der  gewaltigen
Übermacht  und  aller  Anstrengungen  ihrer  Feinde  noch  immer  die
Linie  Thieppval—Courcelette—Martinpuich—Flers—Ginchvy—Guillemont—Waurepas
  auf  dem  närdlichen,  Biaches—Barleux—Bellov—
Berny—Deniécourt—Sopvecourt  auf  dem  südlichen  Sommerfer  fest.
Dagegen  rübmten  sich  die  Feinde,  einen  gewaltigen  Einfluß  sowohl
auf  die  Offensive  Brussilows  wie  auf  die  Haltung  IJtaliens  und
Rumäniens  ausgeübk  zu  haben,  und  es  ist  auch  wahrscheinlich,  daß
das  der  Fall  gewesen  ist.

Italien,  Rumänien,  Mazedonien  und  der  Wechsel
des  deutschen  Generalstabschefs.

In  Jtalien  hatten  die  Kreignisse  des  Sommers  l0lé  einen  tiefen
Eindruck  gemacht.  Das  Scheitern  der  österreichischen  Offensive  in
Tirol,  die  eine  nicht  unerhebliche  Schwächung  der  Jsonzofront  zur
Folge  gehabt  hatte,  verbunden  mit  der  Offensive  Brussilows,  die
alle  irgend  verfügbaren  Truppen  ESsterreichs  in  Anspruch  nahm,
und  die  Dereinbarungen,  die  man  mit  den  Bundesgenossen  getroffen
  hatte,  forderten  geradezu  zu  einer  neuen  COffensive  am
Isonzo  auf.  Die  Erfolge,  die  die  Westmächte  an  der  Somme  errangen,
  und  der  Umstand,  daß  der  deutsche  Angriff  bei  Derdun
ins  Stocken  geraten  war,  wirkten  in  dem  gleichen  Sinne.  Schon
im  Juni  war  daher  die  6.  Isonzoschlacht  geschlagen  worden,  im
Juli  wurde  die  7.  unternommen  und  führte  Anfang  August  endlich
einen  nennenswerten  Dorteil  gegen  die  wesentlich  geschwächte  österreichische
  Armee  herbei.  Der  Brückenkopf  von  Görz  und  ein  Teil
des  Dlateaus  von  Doberdo  mußten  am  8.  August  1916  aufgegeben
werden,  eine  Tatsache,  die  große  Begeisterung  und  viel  zu  weit
gehende  RBoffnungen  in  Jtalien  hervorrief.  Die  österreichische  Front
mußte  in  die  Linie  Jamiano—Opachiasella—Dertoiba—Tivoli  zurückverlegt
  werden.  Weiter  kamen  die  Jtaliener  zunächst  nicht  vor,  aber
das  genügte,  um  sie  zu  überschwenglichen  Hoffnungen  hinzureißen
und  ihre  Kriegslust  neu  zu  beleben;  Deutschland  wurde  am  27.  Augüst
der  Krieg  erklärt.  Äbnliche  Gedankengänge  gelangten  auch  in  Rumänien
  zur  Geltung.

Dort  war  der  alte  König  Carol,  der  treu  am  Dreibunde  gehangen
  hatte,  schon  am  10.  Oktober  1914  gestorben,  und  sein  Vachfolger
  neigte  unter  dem  Einfluß  der  Königin  zu  den  Dreiverbandstaaten.
  Als  jetzt  die  Russen  unter  Brussilom  bedeutende  Srfolge