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beiden  Hässe  und  ließ  zu  ihrer  Behauptung  nur  die  144.  Landsturmbrigade,
  je  ein  Bataillon  des  Alpenkorps  und  der  187.  Division  sowie
zwei  Batterien  der  letzteren  zurück,  mit  dem  Rest  wandte  sie  sich  nach
Orlat,  um  an  dem  Angriff  gegen  den  Roten-Turm-Haß  teilzunehmen.
Den  26.  September  sollte  dieser  erfolgen.  Swar  gingen  die  östlichen
Hässe  bald  wieder  verloren,  und  schon  am  25.  mußten  sich  die
schwachen  dortigen  Truppen  bis  nördlich  Hetrosenv  zurückziehen;
zwar  griffen  die  Rumänen  schon  in  der  Tacht  vom  21.  zum  22.  zu
beiden  Seiten  von  Bermannstadt  von  Kakova  bis  östlich  der  genannten
  Stadt  vergeblich  an  und  wiederholten  den  Angriff  am  24.,
zwar  behauptete  sich  die  1.  österreichische  Armee,  teils  im  Angriff,
teils  in  der  Derteidigung,  nur  mühsam  gegen  die  vordringende
4.  rumänische  Armee,  und  die  2.  ging  gegen  den  linken  Flügel  des
Kavalleriekorps  Schmettow  energisch  vor  und  drängte  ihn  allmählich
  zurück:  Falkenhayn  ließ  sich  dadurch  nicht  beirren.  Auch  versuchten
  die  Rumänen  zwischen  der  I1.  österreichischen  und  der  9.  deutschen
  Armee  mit  mehreren  Divisionen  durckhzubrechen  und  konnten
nur  durch  einen  entschlossenen  Klankenangriff  der  89.  Division,  die
nach  Henndorf  vorgezogen  worden  war,  zurückgeworfen  werden;
auch  mußte  die  Armeereserve  —  das  8.  Landwehr-Infanterieregiment
  und  eine  leichte  Baubitzenabteilung  —  der  Kavallerie  nach  Ceschkirch
  und  Agnethlen  im  Kraftwagen  zugeführt  werden:  aber  unentwegt
  hielt  General  von  Falkenhayn  an  dem  Dernichtungswillen  fest.
Der  Hlan  gegen  den  Roten-Turm-Oaß  wurde  durchgeführt.  Am
26.  September  wurde  allerseits  angegriffen.

Das  Alpenkorps,  das  durch  das  Czibiner  Gebirge  zwischen  der
Ost=  und  Westgruppe  der  I.  Armee  durchstieß,  sperrte  ihn  im  Süden,
nahm  Caneni  und  Derestoronv  und  behauptete  sich  gegen  starke  Kräfte,
die  von  Süden  her  zum  Entsatz  herangeführt  wurden.  Die  beiden  genannten
  Orte  mußten  zwar  wieder  geräumt  werden,  der  Paß  selbst
aber  blieb  gesperrt.  Die  Kavallerie  besetzte  am  28.  den  Berg  Cetate
und  verhinderte  dadurch  ein  Entweichen  des  Feindes  nach  Wordosten;
und  so  von  allen  Seiten  umstellt,  vollzog  sich  am  20.  September  das
Schicksal  der  I.  rumänischen  Armee,  die  völlig  zerrieben  wurde.  Sie
verlor  zahlreiche  Gefangene,  Tote  und  viele  Geschütze;  etwa  40  Bataillone
  und  16  Batterien  wurden  zersprengt.  Die  allein  beim  Alpenkorps
  gemachten  Gefangenen  gehörten  dreizehn  verschiedenen  Regimentern,
  einem  Jäger=  und  einem  Grenzwachtbataillon  an.  Die
9.  Armee  aber  konnte  sich  anderen  Aufgaben  zuwenden,  denn  schon
schob  sich  die  2.  rumänische  Armee  drohend  nach  Westen  und  NWordwesten
  vor.

General  von  Falkenhayn  entschloß  sich,  mit  seinen  Kauptkräften
in  entscheidender  Richtung  südlich  des  Alt  vorzustoßen,  um  dem
Feinde,  wenn  möglich,  die  Rückzugsstraßen  nach  Bukarest  zu  verlegen.
  Rierhin  wurde  auch  die  8.  österreichische  Gebirgsbrigade  verwiesen,
  nachdem  sie  am  5.  Gktober  in  HBermannstadt  eingetroffen