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  Das  bedingte  einen  neuen  Aufmarsch  im  Alttale,  während  das
Alpenkorps  unter  schweren  Gefechten  nach  Süden  sicherte  und  das
Kavalleriekorps  den  linken  Flügel  bildete.  Die  89.  Division  wurde
nach  Jakobsdorf—Renndorf  vorgezogen,  die  71.  österreichische  Division
  in  der  Cinie  Steinberg—westlich  Meschendorff—Arkeden  festgehalten.
  Am  29.  griff  die  80.  Division  auf  Zundertbüchlen  und
Retisdorf  an,  wurde  aber  von  der  ?71.  österreichischen  Division  im
Stich  gelassen  und  mußte  vor  einer  drohenden  Umfassung  ihres
linken  Flügels  nach  schweren  Derlusten  in  ihre  Ausgangsstellung  zurückgehen.
  Auch  die  österreichische  Kavalleriedivision  wurde  bis  in

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Karte  58.  Die  Schlacht  bei  Hermannstadt  (nach  W.  Dogel).

die  Linie  Eulenbach—  südlich  Agnethlen  zurückgedrängt.  Ein  weiteres
  Vorgehen  des  Feindes  konnte  leicht  eine  Katastrophe  herbeiführen.
  Indessen  trat  ein  solches  nicht  ein.  Der  Feind  vergrößerte
im  Gegenteil  seinen  Abstand  von  den  deutsch-österreichischen  Vorposten,
  und  auch  bei  Hetrosenv,  wo  die  2.  österreichische  Gebirgsbrigade
  eintraf,  nahmen  die  Derhältnisse  eine  glückliche  Wendung.
Das  weitere  Dorgehen  aber  mußte  des  unglaublich  schlechten  Wetters
wegen  auf  den  2.  Oktober  verschoben  werden.

An  diesem  Tage  sollte  die  9.  Armee  mit  den  Hauptkräften
südlich  des  Alt  den  Vormarsch  trotz  der  schlechten  Wege  antreten.
Das  Kavalleriekorp-s  sollte  sich  dem  Dormarsch  anschließen;  die
80.  und  71.  Division,  die  General  von  Morgen  kommandierte,  sollten