links  gestaffelt  mit  dem  rechten  Flügel  Zekokten  angreifen.  Hier
wurden  sie  noch  am  2.  Oktober  von  überlegenen  Kräften  geschlagen,
dennoch  ging  der  Feind,  der  offenbar  für  seinen  linken  Flügel  und
seine  Derbindungen  mit  der  Walachei  besorgt  war,  auf  der  ganzen
Cinie  zurück  und  setzte  auch  seine  Angriffe  auf  dem  rechten  Flügel
gegen  die  I1.  österreichische  Armee  nicht  fort.  Der  Dormarsch  wurde
infolgedessen  fortgesetzt;  am  4.  Oktober  wurde  das  Korps  Morgen,
das  an  der  geplanten  Schlacht  teilnehmen  sollte,  der  0.  Armee  überwiesen
  und  außerdem,  um  die  Einheitlichkeit  der  Operationen  zu
gewährleisten,  die  ganze  1.  österreichische  Armee  in  operativer  Hinsicht
  dem  General  von  Falkenhapn  unterstellt.  Am  5.  stieß  dieser  mit
den  Diovisionen  des  rechten  Flügels  südlich  des  Alt  und  westlich  Hersany
  auf  eine  starke  feindliche  Stellung  am  Eingang  des  Geisterwaldes
  und  griff  sie  unverweilt  an.  Der  Feind  wurde  geschlagen  und
büßte  außer  einigen  Hundert  Gefangenen  43  Geschütze  ein.  Sein
Rückzug,  dem  die  Deutschen  unmittelbar  folgten,  ging  durch  den
Geisterwald  auf  Kronstadt.

Nach  der  Schlacht  gelangte  die  76.  Reservedivision,  die  den  Auftrag
  hatte,  um  die  rechte  Klanke  der  Rumänen  herum  die  Eisenbahn
nach  Sinaia  möglichst  zu  unterbrechen,  unter  vielfachen  Gefechten
nach  Almas  Wezö,  die  51.  Bonved=  und  die  87.  Infanteriedivision  nach
Vledeny,  die  80.  Infanterie=  und  die  kI.  Infanterietruppendivision
mit  den  Hauptkräften,  wobei  die  71.  Division  bei  Reps  auf  hartnäckigen
  Widerstand  gestoßen  war,  nach  Hewis  und  Homorod,  während
  das  Kavalleriekorps,  das  am  5.  Oktober  binter  der  Infanterie
fort  auf  Mehburg  und  Halos  gezogen  worden  war,  die  Derbindung
mit  der  I.  österreichischen  Armee  zu  halten  hatte.  Aus  dieser  Aufstellung
  griff  die  76.  Division  den  südlich  gelegenen  Muscelalui  an,
die  51.  Honved=  und  die  87.  Infanteriedivision  gingen  weiter  durch
den  Geisterwald  auf  Kronstadt  vor,  und  die  80.  Infanterie-  und  die
71.  Infanterietruppendiovision,  die  ihren  Gegner  bei  Reps  geschlagen
und  nur  mit  schwachen  Kräften  bis  Matefalva  verfolgt  hatte,  rückten
im  Alttale  gegen  dieselbe  Stadt  heran,  die  80.  Division  an  der  Spitze;
Flanke  und  Zücken  beider  aber  waren  durch  das  Kavalleriekorp-s
gesichert.  Am  8.  Oktober  folgte  dann  die  Schlacht  bei  Kronstadt.

Schon  am  ganzen  "7.  Oktober  hatte  die  76.  Reservedivision  zwischen
  Rozsnyo  und  Zernesti  gegen  einen  überlegenen  Feind  in  vortrefflicher
  Stellung  gerungen.  Am  Abend  dieses  Tages  war  die  Vorhut
  der  187.  Division  in  Kronstadt  eingedrungen;  eine  von  der  Division
  nach  links  abgezweigte  Abteilung  von  Weitershausen  hatte  am
Weidenbach  Stellung  genommen,  da  sie  von  Szentpeter  und  Szaßhermany
  angegriffen  wurde.  Am  8.  gingen  gegen  sie  zwei  neue
rumänische  Divisionen  vor,  die  während  der  Nacht  scheinbar  von
der  Nord-Armee  oder  aus  der  Dobrudscha  eingetroffen  waren.  Ihr
Ansturm  dauerte  fast  den  ganzen  Tag  über,  da  erst  am  0.  Oktober  früh
die  80.  Infanteriedivision  gegen  die  rechte  Klanke  der  Rumänen  einzu-