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waren  20  Geschütze  liegengeblieben;  in  der  Stadt  selbst  wurden  etwa
25  erbeutet  und  1200  Gefangene  gemacht.  Sehr  groß  war  die  Beute
an  Cebensmitteln  und  Beeresgerät.  Nichts  aber  konnte  die  Angreifer
aufhalten.  Moch  am  Abend  des  8.  Oktober  hatte  die  76.  Reservedivision
  sich  mit  der  Wegnakme  des  Wuscelalui  nicht  begnügt,  sondern
  war  weiter  vorgedrungen  und  hatte  mit  zwei  Bataillonen  und
Artillerie  Tömös  besetzt,  um  den  Tömöser  Haß  zu  sperren.  Voch
am  gleichen  Abend  fielen  Törzburg  und  die  Böhen  zu  beiden  Seiten
des  Ortes  in  die  Hand  der  Deutschen.  Auf  allen  Straßen  drängten
sie  nach  und  suchten  mit  dem  fliehenden  Feinde  zugleich  die  Ebene  zu
erreichen.  Gegen  den  Törzburger-,  Tömöser-,  Altschanz-,  Tatarhavas-
  und  Zodzapaß  versuchten  die  Sieger  vorwärtszukommen,  und
so  weit  wirkte  der  Schrecken  dieser  Tiederlage,  daß  auch  die  4.  rumänische
  Armee  vor  der  I.  österreichischen,  die  sie  bisher  zurückgedrängt
hatte,  gegen  die  Grenze  zurückwich.

Falkenhayn  hatte,  den  Weisungen  der  Gbersten  HBeeresleitung
folgend,  zwei  Armeen  geschlagen,  von  denen  jede  einzelne  stärker  war
als  seine  Gesamtmacht;  er  hatte  indirekt  auch  die  rumänische  Nord-Armee
  zum  Rückzug  gegen  die  Grenze  gezwungen.  Seine  Kräfte  aber
langten  nicht  zu,  um  die  durch  permanente  Befestigungen  und  frische
Truppen  versperrten  Hässe  zu  nehmen.  Auch  mußte  man  damit
rechnen,  daß  aus  der  Dobrudscha  noch  weitere  Kräfte  Rerankommen
würden,  denn  dort  waren  die  Rumänen  durch  russische  Truppen
abgelöst  worden,  die  bei  Tonstanza  gelandet  waren.  Die  Cberste
Beeresleitung,  die  zuerst  die  Boffnung  gehabt  hatte,  südlich  Kronstadt
  durchzudringen,  die  geglaubt  hatte,  sämtliche  noch  in  der
Walachei  befindlichen  Truppen  von  der  Moldau  und  Rußland  abschneiden
  zu  können,  und  die  dementsprechende  Anordnungen  getroffen
  hatte,  sah  sich  nun  gezwungen,  auf  diesen,  einen  vollen  Erfolg
  versprechenden  Hlan  zu  verzichten,  und  eine  andere  Durchbruchstelle
  zu  suchen.  Auf  Vorschlag  Falkenhayns  wurde  der  Szurdukpaß
gewählt,  weil  er  auf  dem  kürzesten  Wege  durch  das  Gebirge  führte
und  man  hier  den  geringsten  feindlichen  Widerstand  zu  finden  hoffte.
Eile  war  des  in  Bälde  drohenden  Winters  wegen  geboten.  Der
25.  Oktober  wurde  daher  als  Tag  des  Durchbruchs  bestimmt.  Früher
konnte  die  Haßstraße  nicht  Bergerichtet  werden.  Auf  allen  anderen
Straßen  aber  mußte  lebhaft  vorgedrängt  werden,  um  den  Feind  über
die  wahren  Absichten  zu  täuschen.  Die  linke  Flanke  des  Heeres  wurde
durch  das  Kavalleriekorps  und  die  71.  österreichische  Division  gesichert,
  die  nördlich  des  Hutnatales  auf  Ocna  vorzugeben  hatten,
und  denen  zugleich  die  Aufgabe  zufiel,  die  Derbindung  mit  der
I.  österreichischen  Armee  zu  halten.  Bei  der  Lösung  dieser  Aufgaben
hatten  diese  Truppen  vielfache  Gefechte  zu  bestehen,  die  eine  aus-Darstellung
  nötig  machen  würden,  auf  die  ich  verzichten
  muß.

Sur  Ausführung  des  entscheidenden  Angriffs  waren  vier  neue