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konnte,  war  durch  seinen  preußischen  Generalstabschef,  General  von
Seeckt,  und  die  Oberste  deutsche  Beeresleitung  genügend  gesorgt.
Die  Rumänen  ihrerseits  hatten  die  Masse  ihrer  Truppen  gegen
Kronstadt  verschoben,  und  der  Durchbruchstruppe  standen  daher  nach
Ansicht  des  deutschen  Armeekommandos  nur  geringere  Kräfte  gegenüber.
  Dennoch  mißlang  das  Unternehmen.

Es  setzte  schauderhaftes  Wetter  ein.  Die  tapferen  Truppen,  die
übrigens,  soweit  man  heute  urteilen  kann,  zu  schwach  waren,  fanden
nirgends  Schutz  gegen  seine  Unbilden.  Die  Rumänen  aber  konnten
dank  ihres  guten  Straßen=  und  Eisenbahnnetzes  bedeutende  Derstärkungen
  rechtzeitig  heranziehen;  mindestens  zwei  Divisionen  traten
gegen  die  deutsche  Durchbruchstruppe  auf.  Umsonst  wurden  die
7.  Kavalleriedivision  und  ein  württembergisches  Gebirgsbataillon
herangezogen,  und  am  30.  Oktober  stand  die  stark  mitgenommene
CTruppe  mit  dem  Zentrum  sndlich  Hlesa,  mit  den  zurückgebogenen
Flügeln  östlich  etwa  5  km  südlich  des  Drf.  Negrului  und  im  Süden
des  D.  Arcanului,  westlich  bei  Moldovisul  und  am  Drf.  Mandra.  Besonders
  gelitten  hatte  die  6.  Kavalleriedivision,  die  sogar  einen  Teil
ihrer  Geschütze  sprengen  mußte,  weil  sie  sie  nicht  mehr  fortschaffen
konnte.  Immerhin  blieb  bis  Hlesa  der  Szurdukpaß  in  der  Hand  der
Angreifer,  und  so  entschloß  sich  die  deutsche  Armeeleitung,  den  Durchbruch
  an  der  gleichen  Stelle  zu  wiederholen.

Die  neu  anrollende  41.  und  100.  Infanteriedivision  wurden  für  das
Unternehmen  in  Aussicht  genommen,  mit  dessen  Führung  Generalleutnant
  von  Kühne  betraut  wurde,  der  der  Armee  als  kommandierender
  General  zur  besonderen  Derwendung  angehörte.  Die
Erfahrungen  des  soeben  mißglückten  Vorstoßes  machte  man  sich  im
weitesten  Maße  zunutze.  Am  1l.  November  sollte  der  Dormarsch
beginnen.

Mittlerweile  war  die  Gruppe  Krafft  von  Delmensingen  trotz
schwwierigster  Witterungsverhältnisse  siegreich  vorgegangen  und  hatte
am  7.  Movember  die  Linie  Mte.  Chozia  und  Mite.  Kruntu  erreicht.  Auch
westlich  des  Alt  war  sie  entsprechend  vorgedrungen  und  hatte  dabei
den  heldenhaften  Hrinzen  Heinrich  von  Bapern  verloren,  Bataillonskommandeur
  im  baperischen  Leibregiment.  Auch  die  Gruppe  Morgen
  und  die  Truppen  östlich  von  ihr  kämpften  während  dieser  Zeit
ununterbrochen,  aber  vergeblich  um  den  Austritt  in  die  SEbene.
Die  3.  Kavalleriedivision  war  dabei  zunächst  zwischen  der  Gruppe
Morgen  und  dem  39.  Reservekorps  eingeschoben,  dann  aber  mit  dem
Schutze  des  linken  Flügels  der  9.  Armee  betraut  worden,  nachdem
die  bisher  hier  fechtende  1.  Kavallerietruppendivision  am  29.  Oktober
  zu  der  gegen  russische  Derstärkungen  schwer  ringenden  Armee
Arz  übergetreten  war;  die  neu  angekommene  216.  Division  war  dem
General  Krafft  zur  Derfügung  gestellt  worden.  Eine  Radfahrerbrigade,
  die  die  Oberste  Beeresleitung  noch  zur  Derfügung  stellte,
wurde  dem  Gbersten  von  Szivo  zugeführt.  151  Offiziere,  9920  Mann