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waren  von  der  9.  Armee  vom  9.  bis  Sl.  Oktober  gefangengenommen,
57  Geschütze  und  47  Maschinengewehre  waren  in  der  gleichen  Seit
erbeutet  worden,  aber  eine  Entscheidung  war  nicht  erkämpft.  jetzt
sollte  sie  endlich  ergwungen  werden.

Oberst  von  Szivo  sollte  auf  Orsova  vorgeben,  alle  übrigen  Kolonnen
  sollten  vorwärts  drücken.  Mur  der  äußerste  linke  Flügel  sollte
den  Feind  festhalten.  Die  Entscheidung  sollte  am  Zzurdukpaß
fallen.  Hier  war  noch  die  501.  Division  zugeführt  worden.  Westlich
von  diesem  Hasse  sollte  die  Kavallerie,  als  Korps  aus  der  6.  und
7.  Kavalleriedivision  gebildet,  unter  General  von  Schmettow  in  die
rumänische  Ebene  einbrechen.  Die  6.  Kavalleriedivision  war  verstärkt
  durch  das  österreichische  Landsturmregiment  Nr.  9,  das  württembergische
  Gebirgsbataillon  war  der  41.,  die  301.  Division  der
100.  unterstellt.  Letztere  sollte  östlich,  die  &amp;l.  westlich  des  Jiuflusses
vorgehen.  Bei  fortschreitendem  Angriff  waren  die  ll.  baperische
hinter  der  dl.,  die  301.  hinter  dem  linken  Flügel  der  109.  Division
nachzuziehen.

In  dieser  Truppenverteilung  erfolgte  der  Angriff  in  der  befohlenen
  Weise,  nachdem  am  10.  ovember  westlich  des  Hasses  starke
feindliche  Angriffe  zurückgewiesen  waren.  Er  führte  zur  Schlacht  von
Targu  Jin,  in  der  der  Gegner,  diesen  Ort  vor  der  Front,  rechts  an
den  Gilort-,  links  an  den  Jiuabschnitt  angelehnt,  starke  Derstärkungen
fortdauernd  an  sich  zog.  Sie  wurde  am  17.  ovember  gewonnen.
Das  Kavalleriekorps  umfaßte  den  Feind  in  dessen  linken  Klanke,  und
dieser  strömte  gegen  den  Alt  zurück,  nachdem  er  70  Offiziere  und
7000  Mann  als  Gefangene,  ungezählte  Tote,  mehrere  Geschütze  und
ein  umfangreiches  Armeematerial  verloren  hatte.  Truppen  in  Stärke
von  etwa  zwei  Divisionen  waren  zu  den  ursprünglichen  Verteidigern
im  Laufe  des  Kampfes  Kinzugekommen.

Die  DPerfolgung  wurde  sofort  aufgenommen  und  rastlos  fortgesetzt.
  Schon  am  Abend  des  21.  Movember  wurde  die  Cinie  Crajowa—Otetelisu
  erreicht;  hier  mußte  den  Truppen,  die  fast  übermenschliches
  geleistet  hatten,  ein  Ruhetag  gewährt  werden.  Nur
die  Kavallerie  ging  weiter  vor;  es  gelang  ihr  schon  am  23.  die
Brücke  über  den  Alt  bei  Caracul  zu  besetzen  und  am  26.  nach  heftigen
  Gefechten  den  Dedeabschnitt  zu  erreichen.  Den  übrigen  Didisionen
  gelang  es  dagegen  nicht,  auf  der  Linie  Slatina—Dragasani,  wo
der  Feind  in  starker  Stellung  stand,  den  Alt  zu  überschreiten.  Die
100.  und  Ul.  baverische  Division  wurden  daher  auf  den  Übergang
bei  Caracul  in  Marsch  gesetzt.

Die  Truppen,  die  dem  Cberst  von  Szivo  gegenüber  standen,
waren  durch  diese  Bewegungen  gänzlich  von  den  Ihrigen  abgegeschnitten.
  Don  der  Mehadiagruppe  energisch  angegriffen,  die  zeitweise
  von  anderen  Truppen  unterstützt  wurde,  gingen  sie  im  Rücken
der  nach  Osten  vordringenden  deutschen  Armee  einem  ungewissen
Schicksal  entgegen  und  mußten,  wie  schon  hier  vorgreifend  bemerkt