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sei,  dem  deutschen  Heeresbericht  vom  8.  Dezember  zufolge,  am  6.  Dezember,
  8000  Mann  stark  mit  26  Geschützen  die  Waffen  strecken.
Die  neu  angekommene  I115.  Division  folgte  als  Armeereserve  und
gelangte  am  26.  ovember  in  die  Gegend  von  Crajowa.  Da  jedoch
beim  weiteren  Dorgehen  über  den  Alt  die  0.  Armee  mit  einer  Beeresgruppe
  zusammenwirkte,  die  bei  Siston  von  Süden  her  über  die
Donau  gegangen  war,  müssen  wir  uns  zunächst  diesen  Derhältnissen
zuwenden.

Schon  am  2.  Oktober  hatten  die  Rumänen  versucht,  die  Cinie
Rasova—KTuzla  durch  eine  Diversion  in  den  Zücken  dieser  Front  zu
entlasten.  Sie  waren  bei  Rjahowo  mit  etwa  einer  Division  über  die
Donau  gesetzt  und  —  wie  das  nicht  anders  zu  erwarten  war  —
völlig  vernichtet  worden.  Die  Angriffsarmee  in  der  Dobrudscha  war
infolgedessen  in  ihrem  Rücken  vollständig  unbehelligt  geblieben.  Am
10.  Oktober  hatte  dann  Mackensen  die  rumänisch-russische  Armee  in
der  Linie  Rasova—Cobadinu—Topraisar—Tuzla  angegriffen  und
nach  mehrtägigem  Gefeeht,  dessen  Schwerpunkt  sich  gegen  Topraisar
wendete,  wo  eine  deutsche  Division  focht,  den  Feind  völlig  geschlagen.
  Konstanza  fiel  am  22.  Oktober  in  die  Gewalt  der  Sieger,  bald
darauf  Medzidie  und  Cernavoda,  dessen  gewaltige  Eisenbahnbrücke
von  den  Rumänen  gesprengt  wurde.  Swei  sibirische  Schützendivisionen,
  die  gerade  ankamen,  wurden  in  das  Derhängnis  mit  hineingerissen.
  Die  Derfolgung  wurde  bis  an  die  engste  Stelle  zwischen
Meer  und  Donau  rastlos  fortgesetzt  und  hier  in  der  Höhe  des  Lac
Tasaul  eine  befestigte  Stellung  angelegt,  an  der  alle  vom  13.  November
  an  einsetzenden  wütenden  Angriffe  des  Feindes  zerschellten.
Gehalten  wurde  sie  von  nur  vier  Divisionen  —  zwei  türkischen  und
zwei  bulgarischen  —  unter  dem  General  Neresoff,  angegriffen  aber
von  einer  rumänischen  und  sechs  russischen  Infanteriedivisionen
und  einer  russischen  Kavalleriedivision  1).  Unterdessen  aber  gelang
es  Mackensen,  eine  Armee  von  vier  Infanterie=  und  einer  zusammengesetzten
  Kavalleriedivision  Goltz?)  ganz  überraschend  an  der  Donau
zu  versammeln  und  unbemerkt  vom  Feinde  auf  Übersetzkähnen,  die
schon  längst  vom  Feinde  auf  ihrem  Ciegeplatz  hätten  zasammengeschossen
  werden  können,  in  der  Nacht  vom  24.  zum  25.  November
  bei  Siston  nach  Simmnica  über  den  Strom  zu  setzen.  Sie  führte
den  Namen  Donau-Armee  und  wurde  von  General  Kosch  befehligt.

Es  ist  behauptet  worden,  daß,  wenn  die  Donau-Armee  weiter
stromabwärts  übergesetzt  worden  wäre,  es  hätte  gelingen  müssen,
die  Rumänen  zu  vernichten.  Ich  teile  diese  Ansicht  nicht.  Sunächst
war  die  Donau-Armee  zu  schwach,  um  als  selbständiger  Machtfaktor
aufzutreten;  dann  aber  hätte  man  den  Rumänen  bei  solcher  Hand-¾l

  Siehe  Stizze  57.
blbie  Donan-Armee  bestand  ans  der  12.  und  1.  bulgarischen  der  26.  türkischen,

der  217.  dentschen  Infanteriedivision  und  der  zusammengesetzten  Kandsturmkavalleriedivision
  v.  d.  Golz.