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lungsweise  alle  Vorteile  der  inneren  Cinie  preisgegeben  und  den
rechten  Klügel  der  9.  Armee  völlig  entblößt.

Der  AÜbergang  erfolgte  übrigens  völlig  überraschend,  zu  einem
Seitpunkt,  als  der  Südflügel  der  9.  Armee  den  unteren  Alt  bei  Slatima
  überschritt,  also  gerade  im  richtigen  Augenblick,  um  mit  dieser
zusammenwirken  zu  können.  Er  wurde  dadurch  wesentlich  unterstützt,
  daß  längs  der  ganzen  Donaufront  in  den  letzten  Wochen  zahlreiche
  Unternehmungen  deutscher  und  bulgarischer  Truppen  unter
Benutzung  der  österreichischen  Motorbootflottille  stattgefunden  Ratten,
mit  dem  Sweck,  die  rumänischen  Grenzschutztruppen  über  Ort  und
Seit  eines  Donauüberganges  möglichst  lange  im  ungewissen  zu  lassen.
Auch  der  Ubergang  der  Bulgaren  von  Rustschuk  nach  Georgiu  am
27.  Movember  trug  wesentlich  dazu  bei,  den  Feind  über  die  operativen
  Absichten  zu  täuschen.  Der  Zauptübergang  selbst  gelang  über
Erwarten.  Er  konnte  fast  ohne  Derluste  durchgeführt  werden  und
hatte  ein  rasches  Dorgehen  der  Donau-Armee  auf  Bukarest  um  so
mehr  zur  Folge,  als  mittlerweile,  wie  wir  sahen,  auch  die  Gruppe
Kühne  der  9.  Armee  nach  mehrfachen  Gefechten  den  Alt  überschritten
  hatte.

Auch  der  linke  Flügel  der  9.  Armee  war  fechtend  im  Dorgehen,
und  nur  die  Gruppe  Staabs  und  die  89.  Division  wurden  noch  von
überlegenen  Kräften  festgekalten.

Das  Heereskommando  hatte  die  projektierte  Zahn  Crajowa—
Zukarest  als  Grenze  zwischen  der  9.  und  der  Donau-Armee  festgesetzt,
  und  erstere  hatte  am  20.  Rovember  die  Linie  Campulung—
Ditesci—Cotesci,  das  erst  am  30.  von  der  8301.  Division  gestürmt
wurde,  Mirosi—  Sambreasca—Rosi  di  Dede,  letzteres  mit  dem  Kavalleriekorps
  Schmettow,  erreicht,  während  der  übrige  linke  Flügel
noch  im  Gebirge  zurückhing,  und  ging,  zum  Teil  am  Fuß  des  Gebirges,
  konzentrisch  auf  Bukarest  vor.  Ihr  voraus  war  die  Donau-Armee,
  die  zu  derselben  Zeit  schon  gegen  den  Argesch  vordrang,  und
deren  linke  Klanke  durch  die  Kavalleriedivision  Goltz  gesichert  wurde.

Demgegenüber  faßten  die  Rumänen  den  Hlan,  sich  mit  der
Masse  ihrer  Armee  umfassend  auf  den  linken  Flügel  der  Donau-Armee
  zu  werfen  und  im  Norden  die  9.  Armee  nur  möglichst  lange
aufzuhalten,  um  dann  dieser  letzteren  in  die  offene  rechte  Flanke  zu
fallen.  So  wollten  sie  die  Freiheit  des  Handelns  wiedererlangen.
Dieser  Hlan  führte  zu  der  dreitägigen  Schlacht  am  Argesch.

Es  gelang  den  Rumänen  auch,  den  linken  Flügel  der  Donau-Armee,
  der  durch  die  Kavallerie  Goltz  und  die  schwache  auf  Mihalesci
  am  Argesch  angesetzte  217.  Division  gebildet  wurde,  zurückzuwerfen
  und  am  2.  Dezember  durch  Umfassung  des  linken  Flügels
in  eine  verzweifelte  Lage  zu  bringen.  Sie  war  schon  am  28.  November
  bei  Orunarn  auf  den  Feind  gestoßen,  der  sie  nicht  hatte  hindern
können,  bis  Mihalesci  unter  andauernden  Gefechten  vorzustoßen;
dann  aber  war  sie  in  der  linken  Flanke  von  weit  überlegenen