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durch  zum  Aufgeben  seiner  zusammenhängenden  Stellungen  zu  veranlassen
  oder  zu  zwingen.  Als  solche  hatte  sie  sich  immer  tiefer  in
die  deutschen  Cinien  hineingearbeitet.  Da  die  Entente  aber  nicht
fortwährend  mit  ganzer  Kraft  angreifen  konnte  und  es  sich  mit  der
Zeit  oft  nur  um  den  Gewinn  örtlicher  Vorteile  handelte,  bildeten  sich,
wie  wir  sahen,  sogenannte  Großkampftage  heraus,  an  denen  es  sich
im  weitesten  Maße  um  große  zusammenhängende.  die  Gesamtlage
beeinflussende  Erfolge  handelte.

Im  September,  als  die  rumänische  Kriegserklärung  erfolgt  war,
setzten  die  Angriffe  an  der  Somme  mit  verdoppelter  Kraft  ein.  Man
Roffte  offenbar,  Kräfte  vom  rumänischen  Kriegsschauplatz  abzuziehen,
und  es  gehörten  gute  Nerven  dazu,  um  trotz  allem  die  Absicht  festzuhalten,
  Rumänien  offensiv  niederzuwerfen  und  die  hierzu  nötigen
Kampfmittel  bereitzustellen.  Wie  ein  Wunder  erscheint  es,  daß  die
Durchführung  dieser  Absicht  trotz  aller  feindlichen  Gegenwirkung
gelang.  Nur  Führer  und  Truppen,  wie  es  die  deutschen  waren,  vermochten
  etwas  Ahnliches  zu  leisten.

Südlich  der  Somme  griffen  die  Franzosen  am  5.  September  in
einer  Zreite  von  20  km  an  und  nahmen  den  Grt  Chilly  im  äußersten
Süden,  am  7.  Dermandovillers  und  am  le.  Berny  und  Deniécourt.
Im  übrigen  drehbten  sich  im  September  die  Kämpfe  um  Ca  Waisonnette,
  die  nördlich  davon  gelegene  Böhe  9  und  das  Dorf  Ziaches,
die  den  Deutschen  verlorengingen.

Auch  nördlich  der  Somme  und  der  Ancre  wurde  in  dieser  Seit
auf  das  heftigste  gefochten.  Während  die  Engländer  nördlich  der
Straße  Bapaume—Albert  vorzugehen  versuchten  und  einiges  Gelände
  bei  der  Ferme  Mouquet  nahmen,  das  von  den  Deutschen  zum
Teil  wieder  zurückerobert  wurde,  machten  diese  letzteren  die  Schwabenschanze
  am  Wege  CThiepval—Grandcourt  zum  Mittelpunkt  ihres
Widerstandes.  Weiter  südlich  aber  nahmen  die  Franzosen  das  Dorf
Clery  an  der  Somme,  besetzten  Guillemont  und  Ce  Forest,  die  ihnen
von  den  Deutschen  überlassen  wurden,  und  nahmen  am  12.  September
  das  Dorf  Guinchy,  das  Gehölz  von  Marrières  und  das
Dorf  Bouchavesnes,  am  14.  Rancourt  und  das  Gehäft  Ce  Driez,
während  es  um  die  gleiche  Seit  den  Engländern  gelang,  Courcelette,
Martinpuich  und  Flers  zu  erobern.  Am  25.  September  —  einem
Großkampftag  —  rafften  sich  Engländer  und  Franzosen  zu  einem
großen  gemeinsamen  Angriff  auf,  der  im  Süden  und  Norden  zwar
scheiterte,  in  der  Mitte  aber  durchdrang  und  die  Ortschaften  Geudi-Court,
  Les  Zoeufs,  Morval  und  Frégicourt  endgültig  in  den  Besitz
der  Angreifer  brachte.  Jetzt  endlich  mußte  auch  Combles,  das  längst
von  allen  Seiten  umzingelt  war,  von  der  unbesiegten  Besatzung  geräumt
  werden.  Sie  zog  nach  Saillv  ab.  Alle  diese  Angriffe  wurden
von  den  Ententeheeren  unter  einem  gewaltigen  Einsatz  von  Artillerie
und  Truppen  ausgeführt,  denen  die  Deutschen  nichts  Ahmliches  entgegenzusetzen
  hatten.  Dennoch  verstärkte  sich  der  deutsche  Wider-