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stand  von  nun  an  sehr  erheblich.  Ein  Durchbruch  war  den  Angreifern
nicht  entfernt  gelungen,  und  alle  ferneren  auch  noch  so  gewaltigen
Angriffe  scheiterten.  Es  scheint,  daß  sich  der  Einfluß  Hindenburgs
und  seines  Gehilfen  Ludendorff  geltend  machte.

In  den  Oktoberschlachten  versuchten  die  Engländer  mit  großer
Gewalt,  aber  im  allgemeinen  erfolglos,  nördlich  Thiepval  und  bis
Gommécourt  vorzudringen;  die  Franzosen  kämpften  hauptsächlich  um
das  Waldstück  St.  Hierre  Vaast,  die  Höhen  östlich  Zouchavesnes  und
das  Dorf  Saillv-Saillisel,  das  teilweise,  niemals  aber  ganz  in  ihre
Hand  fiel,  während  sie  andererseits  nur  imstande  waren,  den  Westrand
  des  genannten  Waldes  zu  nehmen.  Dabei  waren  der  13.,  #8.
und  25.  Oktober  Großkampftage  schwerster  Art.  Südlich  der  Somme
gingen  zwar  am  10.  Oktober  die  Gehöfte  Génermont  und  Bovent  an
die  Franzosen  verloren  und  später  auch  das  Dorf  Ablaincourt,  dafür
aber  nahmen  die  Deutschen  in  siegreichem  Gegenstoß  La  Maisonnette
zurück,  um  es  des  ferneren  zu  behaupten.

Im  November  fand  zunächst  am  5.  ein  20  km  breiter  Dorstoß
auf  der  Cinie  Ce  Sars—SBouchavesnes  statt,  der  unter  schwersten
Derlusten  für  den  Angreifer  vollständig  scheiterte.  Grtliche  Kämpfe
schlossen  sich  an,  die  den  Kranzosen  keinen  Fortschritt  brachten.  Am
15.  RNovember  gelang  es  den  Engländern  nach  stärkster  Artillerievorbereitung,
  mit  neun  Divisionen  Beaumont  und  Beaucourt  zu
nehmen.  Große  englische  Reitermassen,  die  für  den  Fall  eines  Durchbruckhs
  bereitgestellt  waren,  wurden  bei  dieser  Gelegenheit  zusammengeschossen,
  ohne  daß  ihnen  irgendein  Erfolg  beschieden  gewesen  wäre.
Im  äußersten  Süden  ging  schließlich  noch  das  Dorf  Hressoire  den
Deutschen  verloren.  Dann  aber  hörten  die  Sommekämpfe  allmählich
auf,  einerseits  weil  der  Winter  einsetzte,  Rhauptsächlich  aber,  weil
die  Angriffskräfte  der  Ententetruppen  versagten.  Haben  doch  diese
Kämpfe  den  Engländern  und  Franzosen,  ihrem  eigenen  Eingeständnis
nach,  einen  Verlust  von  750  000  Mann,  wahrscheinlich  aber  mehr,
gebracht;  die  Engländer  allein  verloren  400000  Mann.  53  englische
  und  51  französische  Divisionen  waren  zum  Teil  drei=  bis  viermal
  eingesetzt  worden.  Sie  haben  an  keiner  Stelle  mehr  wie  15  km
vorwärts  kommen  können,  und  haben  es  nicht  vermocht,  der  verhältnismäßig
  schwachen  Kräfte  Herr  zu  werden,  die  ihnen  gegenüberstanden
  und  an  Artillerie  und  technischen  Hilfsmitteln  ihnen
weit  unterlegen  waren.

C.  Der  Ausgang  der  Brussilow-Offensive.

Es  ist  unmöglich,  die  Kämpfe  an  der  Ostfront  im  einzelnen  zu
beschreibeen  oder  auch  nur  zu  nennen,  weil  überall  die  Muellen
fehlen.  Fast  an  allen  Stellen  der  Angriffsfront  versuchten  die  Russen
vorwärts  zu  kommen.  Unmittelbar  südlich  der  Hripjetsümpfe  drehte
sich  der  Kampf  hauptsächlich  um  die  Stochod-Linie,  und  es  war
den  Russen  schon  vor  dem  Wechsel  des  deutschen  Generalstabschefs