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gelungen,  sich  an  mehreren  Stellen  des  westlichen  Ufers  festzusetzen
—  bei  SLaredsche  und  Tobolvy—;:;  im  Süden  war  vor  allem  der  Karpatlienkamm
  und  der  Tartarenpaß  das  Ziel  der  russischen  Angriffe,
besonders  seit  über  die  Baltung  Rumäniens  kein  Sweifel  mehr  bestand
  und  dieses  endlich  den  Krieg  erklärte.  Ende  August  und  Anfang.
September  lebten  infolgedessen  die  Kämpfe  in  vollem  Umfange
wieder  auf.  Im  Vorden  gelang  es  den  Deutschen,  den  Brückenkopf
bei  Saredsche  wieder  zu  nehmen  und  mehr  als  2000  Gefangene  zu
machen,  wobei  Gberstleutnant  Bruchmüller  die  Artillerie  führte  und
sich  besonders  auszeichnete.  Dagegen  scheiterten  alle  Stürme  auf  das
Russennest  bei  Tobolyv,  und  im  Süden  mußte  die  Süd-Armee  des
Grafen  Botbmer,  dessen  Divisionen  dringend  der  Ablösung  bedurften,
bis  hinter  die  Marajowka  zurückgenommen  werden.  Auch  am  Karparthenkamm
  und  am  Tartarenpaß  wurden  die  Esterreicher  wankend
und  drohten  entscheidende  Stellungen  zu  verlieren.  Es  blieb  nichts
anderes  übrig,  als  sie  durch  deutsche  Divisionen  zu  stützen,  die  eigentlich
  nach  Rumänien  bestimmt  waren.  Soviel  man  sehen  kann,  und  wie
bereits  erzählt  worden  ist,  wurden  ihrer  drei  dorthin  gesandt,  denen
es  allmählich  gelang,  die  Front  zu  festigen.  Glücklicherweise  gingen
die  Rumänen,  wie  wir  sahen,  nur  äußerst  langsam  vorwärts,  und
auch  die  Russen  handelten  unzweckmäßig,  indem  sie,  anstatt  durch  die
Moldau  in  unsere  offene  Flanke  vorzurücken  und  so  den  Tartarenpa

von  rückwärts  her  zu  öffnen,  es  vorzogen,  frontal  und  vergebli

gegen  ihn  anzurennen.  Auch  alle  anderen  Angriffe  der  Russen  blieben
ergebnislos;  alle  noch  so  erbitterten  und  mit  höchstem  Menscheneinsatz
geführten  Angriffe  „westlich  Luzk  gegen  die  Cinie  Saturtzy  —Pustomity,
  gegen  den  Graberkaabschnitt  westlich  Zrody  und  die  Böhen
von  Sborow  sowie  gegen  Brzezanv  und  die  Stellungen  an  der  Narajowka
  blieben  immer  wieder  erfolglos.  Auch  bei  den  Kämpfen  in  den
Karpathen  um  den  Tartarenpaß  und  den  Kamm  südostwärts  bis
Kirlibaba  hatten  die  Russen  dank  der  Bervorragenden  Haltung  der
deutschen  Truppen  keine  nennenswerten  Gewinne  mehr  aufzuweisen“.
Trotzdem  war  ihre  Angriffskraft  keineswegs  erschöpft.  Ihre  Massenstürme
  erfolgten  mit  dem  gleichen  Mut  wie  früher,  und  der  Wille,
den  Sieg  zu  erringen,  war  immer  noch  vorhanden.  Mitte  Oktober
fand  noch  ein  gewaltiger  Angriff  in  der  Kront  Dustomitv—Saturtzv
statt.  Er  blieb  ergebnislos.  An  der  Warajowka  wurde  noch  bis  in
den  November  hinein  gekämpft,  ohne  daß  eine  Entscheidung  gefallen
  wäre.  Dagegen  fand  näördlich  der  Hripjetsümpfe  am  9.  Nowember
  ein  siegreicher  Angriff  der  Beeresgruppe  Woyrsch  statt,  der
ganz  nach  westlichem  Wuster  eingerichtet  war.  Im  Süden  an  der
rumänischen  Grenze  setzten  die  Russen  im  engen  Anschluß  an  die
Kämpfe  in  Rumänien  ihre  Angriffe  sogar  bis  in  den  Dezember  hin
fort  und  bedrängten  vor  allem  die  1.  österreichische  Armee,  bis  baperische
  Truppen  auch  hier  die  Widerstandskraft  hoben  und  die  Lage
festigten.  Als  dann  der  rumänische  Feldzug  am  Sereth  und  an  der