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Diese  vor  allem  bestimmten  die  amerikanischen  Holitiker,  und  so  erklärten
  denn  die  Vereinigten  Staaten  dem  Deutschen  Reiche  am  6.  April
den  Krieg,  nachdem  schon  Anfang  Februar  die  diplomatischen  Beziehungen
  abgebrochen  worden  waren,  ein  Derfahren,  dem  sich  die
meisten  amerikanischen  Staaten  anschlossen.  Swischen  dem  7.  April  und
dem  9.  Oktober  brachen  Kuba,  Hanama,  Brasilien,  Bolivia,  Honduras,
Nikaragua,  Gnatemala,  Raiti,  Kostarika,  Heru  und  Ekuador  die  Beziehungen
  zu  Deutschland  ab.  Nur  Chile,  Argentinien,  Mexiko,  San
Salvador,  Kolumbia,  Denezuela  und  Haraguas  blieben  neutral.
Dergistet  wurde  die  Stimmung  in  Amerika  noch  dadurch,  daß  ein
Brief,  den  der  Staatssekretär  Simmermann  an  den  deutschen  Gesandten
  in  Mexiko  gerichtet  hatte,  und  in  dem  diesem  Staate  die  namhaftesten
  Dorteile  versprochen  wurden,  falls  er  sich  eintretendenfalls
gegen  die  Dereinigten  Staaten  wenden  wolle,  von  den  Amerikanern
aufgefangen  und  veräöffentlicht  worden  war.  Alle  Derbündeten
Deutschlands  wurden  in  die  Kriegserklärung  mit  eingeschlossen,  mit
Ausnahme  BZulgariens.  Der  amerikanische  Gesandte  blieb  in  Sofia
und  damit  imstande,  nach  Amerika  zu  berichten  und  im  Sinne  der
Ententestaaten  weiter  zu  wühlen.  Der  Susammenbruch  Rußlands
gewann  andererseits  jetzt  erst  seine  eigentliche  Bedeutung.  In  den
Reihen  der  Ententestaaten  wurde  es  durch  das  für  Deutschland  unangreifbare
  Amerika  ersetzt,  das  aber  erst  in  einiger  Seit  kriegsbereit
  sein  und  mit  seinen  Armeen  herüberkommen  konnte,  wenn
Schiffsraum  genügend  vorhanden  war.  Diese  Frist  war  dem  Deutschen
  Reiche  gegeben.  Innerhalb  dieser  Frist  mußte  es  siegen  oder
zugrunde  gehen.  Sein  Schicksal  war  mehr  als  je  zu  einer  Erxistenzfrage
  geworden.

Die  Schlachten  bei  Arras  und  die  doppelschlacht
an  der  Aisne  und  in  der  Champagne.

Der  Hlan  der  Franzosen  und  Engländer  ging,  wie  schon  früher,
offenbar  dahin,  von  Arras  aus  in  der  Richtung  auf  Douai,  von  der
Aisne  und  der  Champagne  aus  etwa  in  der  Richtung  auf  Mezidres.
durchzubrechen,  die  ganze  zwischenliegende  Front  strategisch  abmschnüren
  und  so  zurückzuwerfen.  Die  Engländer  sollten  im  Norden
den  Angriff  eröffnen  und  möglichst  viele  Kräfte  auf  sich  ziehen;  dann
sollte  der  Angriff  der  Kranzosen  folgen.  So  muß  man  wenigstens  den
Plan  der  Feinde  annebmen,  wenn  man  sich  an  deren  Stelle  versetzt.
Deutscherseits  war  man  auf  den  Angriff  vorbereitet.  Die  Beeresgruppe
  Kronprinz  Rupprecht  und  Deutscher  Kronprinz  waren  durch
Divisionen  und  Artillerie  verstärkt  worden;  auch  waren  die  Eingreifdivisionen
  näher  an  die  Front  herangezogen  worden,  aber  leider  nicht
nahe  genug,  um  rechtzeitig  eingreifen  zu  können.  So  traf  der  An-