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griff,  als  er  am  9.  April  nach  langer  und  furchtbarer  Artillerievorbereitung
  einsetzte,  auf  eine  doch  nicht  ganz  auf  einen  Angriff
gefaßte  Front.  Um  einen  Begriff  von  der  Gewalt  dieser  Artillerievorbereitung
  zu  geben,  sei  nur  erwähnt,  daß  an  einer  Stelle  auf  nur
5  km  Front  456  Feldgeschütze,  250  schwere  und  schwerste  Geschütze
und  268  Minemwerfer  in  Wirksamkeit  waren.  Außerdem  wurde  er
durch  Tanks  in  einer  Breite  von  50  km  vorgetragen,  und  es  gelang
den  Engländern  schon  in  den  VDormittagsstunden  in  die  deutsche  Artilleriestellung
  einzudringen  und  bedeutendes  Kriegsmaterial  zu  er-Karte

  65.  Die  Schlacht  bei  Arras.

beuten.  Sie  wollen  I1000  Gefangene  gemacht  und  110  Kanonen  erobert
  haben.  SEinige  deutsche  Divisionen,  die  für  gut  gegolten  hatten,
ließen  sich  überrennen;  andere  erlitten  äußerst  schwere  Derluste.
Glücklicherweise  aber  hatten  auch  die  Engländer  so  stark  gelitten,  daß
sie  sich  am  9.  April  mit  den  gemachten  Fortschritten  —  sie  waren
bis  zu  6  km  in  die  deutsche  Stellung  eingedrungen  —  begnügen
mußten.  Erst  am  10.  April  setzten  sie  den  Angriff  in  großem  Maßstabe
  fort.  Da  aber  die  Verteidigung  wieder  geordnet  war,  kamen  sie
nicht  recht  vorwärts.  Den  II.  April  wurde  allerdings  Monchr  von
den  Angreifern  genommen,  auch  Givenchy  mußte  preisgegeben  wer-