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am  Meer  bis  zur  User  zu  erobern.  Marineinfanterie  führte  den
Sturm  aus.  Die  User  verhinderte  den  Gegenstoß.  Der  Srfolg  blieb
ohne  Folgen.

Italien,  Saloniki,  Asien  und  unser  Seekrieg.
Wahlrechtsfrage  und  Niedergang  der  Kriegs-=stimmung.


Den  Deutschen  war  es  gelungen,  im  Westen  dem  ersten  Ansturm
der  Entente  Halt  zu  gebieten.  Auf  allen  dortigen  Fronten  war  der
Feind,  trotz  der  örtlichen  Erfolge,  die  er  errungen  hatte,  im  ganzen
geschlagen  worden.  Rußland,  von  der  Revolution  auf  das  tiefste
erschüttert,  war  als  Angriffsgegner  bisher  ausgeschieden.  Auch  an
den  anderen  europäischen  Fronten  waren  die  Mittelmächte  bisher
siegreich  gewesen.  Die  Esterreicher  hatten  auch  in  der  10.  Isonzoschlacht
  vom  12.  bis  17.  Mai  1014  bis  auf  sehr  geringfügige  Derluste
  ihre  Grenze  zu  wahren  gewußt.  Der  beherrschende  Ort
Kostanjevica  war  in  ihren  Händen  geblieben.  Die  Russen  waren
zunächst  nicht  in  der  Lage  gewesen,  auf  die  österreichische  Armee  zu
drücken,  während  andererseits  österreichische  Gegenangriffe  mehrfach
Erfolg  gehabt  hatten.

Auch  gegen  die  Grient-Armee  hatte  man  sich  behauptet.  Eine
großangelegte  feindliche  Offensive  war  vor  den  bulgarischen  Cinien
zusammengebrochen.  Man  hatte  zudem  eine  Anderung  in  den  Befehlsverhältnissen
  vornehmen  müssen.  Der  Generalgouverneur  von
Belgien,  Generaloberst  von  Bissing,  war  gestorben,  und  Generaloberst
  von  Falkenhausen,  der  bisher  die  6.  Armee  kommandiert  hatte,
war  an  seine  Stelle  getreten.  Für  ihn  hatte  General  Otto  von  Below
am  18.  November  1917  den  Befehl  über  die  6.  Armee  übernommen
und  General  Scholtz  die  Armee  gegenüber  Saloniki.  Er  führte  den
Befehl  in  der  bisherigen  Weise  weiter.  Mur  in  der  Türkei  waren
die  Dinge  nicht  überall  nach  Wunsch  gegangen.

Die  türkische  Armee  bestand  Anfang  1017  aus  sechs  Armeen.
Die  2.  und  3.  Armee  waren  zusammen  sechs  Dinvisionen  stark  und
gegen  Armenien  vorgeschoben;  die  6.  Armee  deckte  mit  dem  aus  drei
Divisionen  bestehenden  XVIII.  Korps  Bagdad,  mit  dem  XIII.,  zwei
Divisionen  starken  Korps  operierte  sie  in  Hersien  und  hielt  mit  der
d.  Division  Mosul  besetzt:  die  4.  Armee  stand  mit  acht  Infanteriedivisionen
  und  einer  Kavalleriedivision  in  Syrien  und  Halästina;  die
5.  Armee,  die  von  dem  deutschen  General  Liman  von  Sanders,  dem
Derteidiger  der  Dardanellen,  befehligt  wurde,  sicherte  mit  fünf  Divisionen
  die  Dardanellen  und  Kleinasien;  endlich  war  noch  die  1.  Armee
Essad  Haschas  vorhanden,  die  zunächst  aus  zwei,  dann  aus  nur  einer
Division  bestand.  Außerdem  fochten  auf  europäischen  Kriegsschauplätzen
  das  XV.  Armeekorps  mit  zwei  Divisionen  bei  der  Süd-Armee