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die  versiegende  Kraft  Esterreich-Ungarns,  die  gerade  um  diese  Seit
bekannt  wurde.

Ze  mehr  aber  im  Innern  die  Tendenzen  die  Oberhand  gewannen,
  die  da  glaubten,  eines  Sieges  nicht  zu  bedürfen,  um  ihre
Swecke  zu  erreichen,  ja  einem  solchen  sogar  vielfach  feindlich  gegenüberstanden,
  desto  mehr  war  es  nötig,  militärisch  zu  siegen,  bevor  die
bewußt  oder  unbewußt  staatsfeindlichen  Elemente  die  Oberhand
gewannen.  Die  öglichkeit  dazu  war  jetzt  doch  vielleicht  noch  gegeben.
  In  Frankreich  freilich  mußte  man  zunächst  defensiv  bleiben,
das  war  durch  die  Derkältnisse  gegeben.  Auch  in  Jtalien  mußten
die  Dinge  zunächst  hingehalten  werden.  Dagegen  konnte  man  hoffen,
Rußland  vollständig  niederzuwerfen  und  im  Osten  rasch  zum  Frieden
zu  gelangen.  Wenn  das  zu  erreichen  war,  so  war  es  immer  noch  möglich,
  die  Gesamtkraft  dann  nach  dem  Westen  zu  werfen  und  hier  die
Feinde  niederzuringen.  Was  der  U-Boot-Krieg,  auf  den  man  sich
zunächst  verlassen  hatte,  nicht  fertiggebrackt,  konnte  jetzt  vielleicht
durch  einen  Landsieg  erreicht  werden.

Diesem  Gedankengange  folgend  wird  es  bei  der  folgenden
Darstellung  der  Verhältnisse  darauf  ankommen,  einerseits  den  Derteidigungskrieg
  im  Westen  ins  Auge  zu  fassen,  andererseits  sich  nach
dem  Osten  und  nach  Jtalien  zu  wenden  und  zu  sehen,  wie  weit  es
gelang,  hier  zu  einem  Abschluß  zu  gelangen.  Dabei  ist  jedoch  zu  bedenken,
  daß  die  eigenen  sittlichen  und  wirtschaftlichen  Kräfte  immer
geringer  wurden  und  die  Sahl  der  vorhandenen  Wanmschaften  abnahm.
  Dennoch  mußten  wie  bisher  Divisionen  von  Ost  nach  West
und  umgekehrt,  bald  auch  nach  Jtalien  gefahren  werden,  und  eine
falsche  Maßnahme  in  dieser  Hinsicht  konnte  mehr  wie  je  die  verderblichsten
  olgen  haben.  Ungeheuer  war  die  Spannung,  die  damit  der
Obersten  Reeresleitung  auferlegt  wurde.  Auch  mußte  auf  manche
Operation  verzichtet  werden,  die  an  sich  durchaus  wünschenswert
gewesen  wäre.  So  mußte,  wie  wir  gesehen  haben,  der  Angriff
durch  die  Moldau  aufgegeben  werden,  weil  dazu  Kräfte  und  Zeit
nicht  reichten.  Tur  mit  Mühe  konnte  die  Oberste  Beeresleitung
den  vorgesetzten  Sweck  erreichen:  nämlich  die  Rände  frei  zu  bekommen
  für  den  entscheidenden  Angriff  im  Westen.  Ihr  Bemühen
wurde  aber  noch  dadurch  erschwert,  daß  Staatsleitung  und  Diplomatie
  völlig  versagten  und  sich  außerstande  zeigten,  im  Csten  rechtzeitig
  dauernde  Derhältnisse  zu  schaffen.

Die  Flandernschlachten  bis  Ende  August  und  die
entsprechenden  Entlastungskämpfe.
Die  Engländer  hatten,  da  sie  unserer  U.Bogte  selbst  zur  See

nicht  Herr  werden  konnten,  indem  sie  den  Upernbogen  in  Zesitz
nahmen,  ihre  Angriffe  weiter  nördlich  gegen  unsere  U--Boot-Zasis