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rannt  hatten,  Langemark  und  Hoelkapelle.  Im  Gegenstoß  wurden
beide  Orte  wiedergenommen;  allein  schon  am  I7.  setzte  sich  ein  neuer
englischer  Angriff  wieder  in  Besitz  von  Langemarck,  das  jetzt  endgültig
  den  Engländern  verblieb,  während  ein  Angriff  mit  Tanks,
die  in  künstlichen  Tebel  gehüllt  waren,  am  10.  August  nicht  nach
Doelkapelle  gelangte.  Am  22.  war  dann  wieder  Großkampftag,  und
auch  am  25.  konnten  die  Angreifer  gegen  den  Wald  von  Rerrenthage
nur  geringe  Dorteile  erzielen.  Dann  schlief  die  Gefechtstätigkeit  in

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HKarte  71.  Die  Flandernschlacht  1912  (nach  Ludendorff).

Klandern  allmählich  ein  und  gab  die  Mäöglichkeit  zu  anderen  Unternehmungen,
  die  auch  sofort  benutzt  wurde.

Die  Flandernschlachten  waren  nicht  geschlagen  worden,  ohne
daß  an  anderen  Stellen  versucht  worden  wäre,  die  Angriffe  dort  zu
entlasten  und  damit  die  Nerven  der  deutschen  Heeresleitung  auf  das
Böchste  zu  spannen.

Schon  am  9.  August  hatte  bei  Arras  zu  beiden  Seiten  der  Scarpe
ein  Vorstoß  stattgefunden,  der  gescheitert  war.  Am  15.  August  waren
dann  mehrere  englische  Divisionen  in  die  deutsche  Stellung  nördlich
Cens  eingebrochen  und  hatten  den  Deutschen  die  wichtige  Böhe  70