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mehreren  Pionierkompanien,  zwei  Stoßtrupps  der  29.  Candwehrbrigade
  zu  je  40  Mann,  ein  Kavalleriestoßtrupp  zu  50  Mann,  zwei
Radfahrerkompanien  der  5.  Jäger;  ein  Infanterieregiment,  ein  unberittenes
  Kavallerieregiment  und  eine  Maschinengewehrscharfschützenabteilung
  dienten  als  Korpsreserve;  außerdem  wurden  verwendet:
  76  schwere  und  100  mittlere  Minenwerfer.  An  Artillerie
verfügte  Oberstleutnant  Bruchmüller  außer  der  Dinisionsartillerie
über  14  verschiedene  10-cm-Kanonen,  9  15-cm-Kanonen,  1  24###m-Marinegeschütz,
  47  schwere  Feldhaubitzen  verschiedenen  Alters  und
9  Märser.  Außerdem  hatte  er  24  Flugzeuge,  einige  Ballone  und
Nachrichtentruppen  unter  seinem  Kommando.  Mit  diesen  Streitkräften
  wurde  am  21.  September  Jakobstadt  erobert.  Der  Feind  ging
überall  hinter  die  Düna  zurück  und  ließ  hier  wie  vor  Riga  eine  erhebliche
  Beute,  besonders  an  Artillerie,  in  den  Händen  der  siegreichen
Angreifer  zurück.  Uur  Dünaburg  hielt  er  noch  dauernd  besetzt.  Der
Erfolg  war  mit  verhältnismäßig  geringen  Opfern  erkauft,  und
so  belohnte  sich  der  Mut  der  Obersten  Heeresleitung,  die  trotz  der
schwierigen  Derhältnisse  im  Westen  und  trotzdem  ihr  von  verschiedensten
  Seiten  abgeraten  wurde,  dennoch  an  der  Unternehmung
festgehalten.  hatte  und  unentwegt  den  Gedanken  festhielt,  daß  Rußand
  jetzt  so  schnell  als  möglich  niedergeworfen  werden  müsse,  um
zu  einem  entscheidenden  Angriff  im  Westen  zu  gelangen.  Das  war
der  Gedanke,  der  auch  der  Operation  gegen  Riga  vorgeleuchtet  hatte.

Fortgang  und  Ende  der  Flandernschlachten  .
Der  Kampf  um  die  TLaffaurecke,  Hreisgabe
—  des  Damenweges.

Während  noch  der  Kampf  um  Riga  und  Jakobstadt  tobte,  war
in  Frankreich  eine  neue  Schlacht  entbrannt,  die  alle  Kräfte  in  Anspruch
  nahm.  Die  Flandernkämpfe  hatten  wieder  begonnen.  Am
5.,  10.,  II.,  16.  und  10.  September  hatten  gewaltige  Artillerieschlachten
stattgefunden.  Am  20.  früh  lebte  das  Trommelfeuer  in  verstärktem
Maße  wieder  auf,  und  um  6  Uhr  brachen  neun  englische  Divisionen,
von  Hanzerwagen  unterstützt,  zum  Angriff  gegen  die  Linie  Gheluveldt—Daschendaele
  vor,  während  Rebenangriffe  bei  Hollebeke,
Sandvoorde,  Langemarck  und  Bixschote  stattfanden.  Die  Erfolge  der
Engländer  waren  nicht  entscheidend,  und  am  21.,  an  dem  der  Angriff
  wiederholt  wurde,  versagten  sie  ganz,  obgleich  sie  nur  noch
abschnittweise  vorgingen,  um  dem  deutschen  Artilleriefeuer  zu  entgehen,
  das  sie  bei  dem  bisherigen  Dorstürmen  gefaßt  und  ihnen  mit
dem  Derlust  des  genommenen  Geländes  schwere  Herluste  beigebracht
hatte.  Die  Tanks  hatten  keinen  großen  Erfolg,  da  sie  fast  aus-1)

  Siehe  Karte  2  1.