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sicht  war  er  zweifellos  unzureichend;  als  Gewaltfrieden  kann  man
aber  gewiß  einen  Dertrag  nicht  bezeichnen,  bei  dem  der  Unterliegende
  zwar  einen  großen  Teil  seines  Landes  verlor,  dafür  aber
noch  einen  allerdings  nicht  ebenso  großen  Suwachs  an  Gebiet
Gessarabien),  den  freien  Sugang  zum  WMeere  (über  Konstanza)
und  einen  bewaffneten  Teil  seines  Beeres  behalten  durfte.  Nur  die
feindliche  Hropaganda,  die  in  Deutschland  selbst  ihre  entarteten  Gehilfen
  gefunden  hatte,  hat  beide  Derträge  zu  Gewaltfrieden  gestempelt;
  und  ihr  wurde  in  dem  größeren  Teil  des  deutschen  Volkes
mehr  geglaubt  als  der  eigenen  Regierung,  die  allerdings  ihr  möglichstes
  getan  hatte,  um  den  Glauben  zu  erschüttern,  daß  sie  Deutschlands
  Größe  im  Auge  habe.

Der  Entschluß  zum  Angriff  und  Vorbereitung
des  Feldzuges  1018.

Daß  die  Derhältnisse  sich  äußerlich  so  günstig  gestaltet  hatten,
wie  noch  niemals  seit  der  Schlacht  an  der  Marne,  ist  bereits  gezeigt
worden.  Die  HBauptsache  war,  daß  Rußland  aus  der  Sahl  der
Kämpfenden  ausgeschieden  war.  An  seine  Stelle  war  freilich  der
Bolschewismus  getreten,  und  groß  war  die  Not  an  Cebensmitteln.
Der  erstere,  der  Weltpropaganda  trieb,  zwang  zur  Abschnürung  des
Landes,  um  nicht  eine  größere  Gefahr  heranwachsen  zu  lassen,  als
Rußlands  Teilnahme  am  Kriege;  die  Not  aber  zwang  zur  Besetzung
der  Ukraine,  um  aus  ihr  Getreide  und  andere  für  die  Kriegführung
notwendige  Stoffe  zu  gewinnen.  Immerhin  war  die  Sahl  der  Diovisionen,
  die  man  hierzu  brauchte,  geringer,  als  sie  der  Kriegszustand
gefordert  hätte,  und  legte  den  Gedanken  nahe,  jetzt  die  Offensive
im  Westen  zu  beginnen;  in  dem  gleichen  Sinne  aber  wirkten  die
Aussicht  auf  den  baldigen  Niederbruch  der  Türkei,  der  demnächst
zu  erwarten  war,  und  vor  allem  auch  die  Teilnahme  Amerikas  am
Kriege,  dessen  Armee  demnächst  in  Frankreich  zu  erwarten  und  teilweise
  sogar  schon  eingetroffen,  wenn  auch  nicht  an  entscheidender
Stelle  zu  verwenden  war.  Am  1.  März  1018  waren  nach  den  Angaben
  des  Generals  Foch  300000  Mann  in  Frankreich,  die  im
LCaufe  des  Monats  um  weitere  60  000  Mann  verstärkt  wurden.

Nach  anderen  Angaben,  die  einigermaßen  zuverlässig  erscheinen,
sind  im  März  1018  84000,  im  April  118  500,  im  Mai  246  000,  im
Juni  278.000  und  im  Juli  endlich  306  000  Mann  über  das  Meer
gekommen;  im  ganzen  aber  sollen  im  Sommer  1018  2  Millionen
Amerikaner  in  Frankreich  gewesen  sein,  von  denen  1300000  Mann
unmittelbar  an  der  Front  gestanden  haben.  Don  diesen  soll  der
größere  Teil  auf  englischen,  der  kleinere  auf  amerikanischen  Schiffen
befördert  worden  sein,  während  der  Nachschub  ganz  von  amerika-