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tat  ihr  möglichstes.  Sie  organisierte,  um  den  Geist  zu  heben,  zuerst
im  Frontheere,  und  dann  auch  in  der  Heimat  den  vaterländischen  Unterricht,
  der  den  Sweck  verfolgte,  das  deutsche  Dolk  über  die  Gefahren
  aufzuklären,  die  ihm  drohten,  wenn  der  Krieg  verloren
würde;  er  war  bei  den  Stappen=  und  Ersatztruppen  von  besonderer
wichtigkeit.  Wußte  man  doch  genau,  daß  gerade  aus  der  Heimat  der
Geist  des  Aufruhrs  in  die  Truppe  eingeschleppt  würde,  und  hatte
man  doch  die  Gewißheit,  „daß  die  unabhängige  Sozialdemokratie
eine  die  Manneszucht  im  höchsten  Grade  schädigende  Wühlarbeit  im
Beere  betriebe“.  Auch  die  Fürsorge  für  die  Kriegsbeschädigten  fand,
wie  wir  sahen,  bei  der  Obersten  HBeeresleitung  eine  weitgehende
Körderung.  Alle  diese  Bestrebungen  aber  blieben  so  gut  wie  vergeblich,
  da  die  HBeimatbehörden  die  Oberste  Beeresleitung  in  keiner
Weise  unterstützten.  Es  fehlte  ihnen  das  Derständnis  für  die  Wichtigkeit
  einer  solchen  Aufklärung.  Auch  der  Reichstag  verhielt  sich
in  armseliger  Derständnislosigkeit  völlig  passiv  und  betrachtete  diese
Angelegenhbeiten  lediglich  vom  Harteistandpunkt  aus,  der  hier,
wenn  irgendwo  überhaupt,  durchaus  unangebracht  war.  So  stieß
die  Oberste  Heeresleitung  überall  an  eine  Mauer,  die  Harteisinn,
Gleichgültigkeit  und  Gewinnsucht  aufgerichtet  hatten,  ohne  für  echte
Daterlandsliebe  und  Siegeswillen  auch  nur  den  geringsten  Hlatz  zu
lassen.  Desto  mehr  mußte  in  militärischer  Hinsicht  der  Sieg  sichergestellt
  werden,  und  in  dieser  Richtung  wurde  denn  auch  unausgesetzt
  gearbeitet.  "  #

War  man  bigsher  bestrebt  gewesen,  die  Truppe  für  die  zäheste
Defensive  auszubilden,  so  kam  es  jetzt  vor  allem  darauf  an,  den
Angriff  vorzubereiten.  Es  liegt  in  diesem  selbst  eine  befreiende  Kraft,
die  den  Soldaten  mit  sich  fortreißt  und  ihn  alle  früheren  Kümmernisse
vergessen  läßt.  Der  Angriff  war  demnach  nicht  nur  eine  operative
MNotwendigkeit,  man  konnte  von  ihm  auch  eine  Bebung  des  kriegerischen
  Geistes  erwarten.  "

Wenn  man  bisher  die  Infanterie  erster  Cinie  ziemlich  gleichmäßig
  entwickelt  und  Reserven  bereit  gehalten  hatte,  um  sie  an  entscheidender
  Stelle  im  Gegenstoß  einzusetzen,  so  kam  es  jetzt  darauf
an,  von  vornherein  einen  gewissen  Schwerpunkt  festzustellen,  hier
in  die  feindliche  Linie  einzudringen  und  sie  damit  ganz  zu  Fall  zu
bringen.  Das  leichte  Maschinengewehr  mit  den  Hatronenträgern
und  Schützen,  die  es  begleiteten,  mußte  noch  mehr  als  früher  Hauptwaffe
  der  Infanterie  werden,  um  bei  losen  Cinien  die  Feuerwirkung
zu  steigern.  Fahrbare  leichte  Minenwerfer  mit  Einrichtungen  für
den  direkten  Schuß  und  Artillerie  mußten  sie  unmittelbar  begleiten,
um  einzelne  feindliche  Widerstandsnester,  die  sich  der  Wirkung  der
selbständigen  Angriffsartillerie  entzogen  hatten,  niederzukämpfen.
Mittlere,  beweglich  gemachte  Minen-  und  Klammenwerfer  wurden
außerdem  den  ZBataillonen  beigegeben.  Die  Infanterie  wurde  dadurch
  in  den  Stand  gesetzt,  alle  nur  denkbaren  Hindernisse  rasch  zu