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zu  0  groten  Ergebnissen  führen  konnte.  Doch  bleibt  zu  bedenken,  daß
allein  für  den  Angriff  an  der  Marne  und  in  der  Champagne  2800
Batterien  nötig  waren.  Man  hatte,  um  sie  aufstellen  zu  können,  auf
die  Gerätereserve  in  der  Beimat  zurückgreifen  müssen.  Sahlreiche
Batterien  hatten  von  dort  unbespannt  herangezogen  werden  müssen
und  waren  als  fünfte  und  sechste  Geschütze  auf  die  vorhandenen
Batterien  verteilt.  Als  Bedienungsmannschaften  waren  hauptsächlich
Offiziere,  Unteroffiziere  und  Mannschaften  aus  den  Bagagen  und
Kolonnen  ausgebildet  worden,  und  es  war  doch  sehr  fraglich,  ob  sie
dasselbe  leisten  würden  wie  die  aktiven  Mannschaften.  Dennoch  war
nach  Ansicht  der  Obersten  Heeresleitung  der  Angriff  möglich  und
erfolgversprechend,  wenn  die  gegen  illers-Totterets  gerichtete  Klanke
standhielt.  Daß  von  dem  dortigen  Walde  aus  ein  Gegenangriff  stattfinden
  würde,  war  der  Obersten  Heeresleitung  klar.  Die  Ansammlung
  französischer  Reserven  hinter  dem  Walde  war  bekannt.  Auch
hatte  man  deutscherseits  mit  einem  solchen  Gegenstoß  gerechnet.
Swischen  der  7.  und  der  18.  Armee  war  die  aus  Rumänien  kommende
0.  eingeschoben  worden.  An  der  bedrohten  Flanke  standen  außerdem
eine  Reihe  guter  Divisionen,  mehrere  in  Reserve  dahinter.  Die
9.  Armee  und  der  rechte  Klügel  der  7.  waren  auf  einen  Angriff  vorbereitet.
  Man  glaubte  sich  daher  in  der  rechten,  gegen  Westen  gerichteten
  Klanke  genügend  geschützt.  Am  15.  Juli  sollte  demnach
der  geplante  Angriff  vor  sich  gehen,  in  dessen  Breite  man  an  und
für  sich  eine  gewisse  Gewähr  des  Erfolges  sah.  Geführt  sollte  er
werden  von  Divisionen,  die  bereits  an  dem  großen  Angriff  über  den
Damenweg  teilgenommen  hatten.  Die  für  den  Flandernangriff  bestimmten
  sollten  nicht  herangezogen  werden.  Oberst  Bruchmüller
war  wieder  die  Ceitung  der  Artillerie  übertragen.  Ceider  aber  war
der  bevorstehende  Angriff,  wie  auch  der  Pershingsche  Bericht  bestätigt,
  dem  Keinde  verraten  worden,  und  er,  der  bisher  so  üble
Erfahrungen  mit  der  deutschen  Angriffskraft  gemacht  hatte,  war
nicht  geneigt,  sich  ihr  noch  einmal  auszusetzen.  Der  Übergang  über
die  Marne  mußte  allerdings  verteidigt  und  das  Hügelland  des
Reimser  Berglandes  gehalten  werden:  vor  der  1.  und  3.  Armee  aber
wurde  die  Rauptmasse  der  Derteidigungsarmee  in  die  zweite  Stellung
  und  die  WMasse  der  Artillerie  weit  hinter  diese  zurückgezogen,
so  daß  sie  außer  Reichweite  der  deutschen  stand.  In  der  bisherigen
Stellung  waren  nur  einzelne  Arbeitsgeschütze  und  eine  Scheinbesetzung
  von  Infanterie  zurückgeblieben.  Auch  fochten  50000
Amerikaner  auf  seiten  der  Westmächte.  Ihre  42.  Division  war  bei
Suippes  eingesetzt;  die  S.  Division  und  eine  Brigade  der  28.  standen
westlich  Jaulgonne  an  der  Marne.

Als  daher  zu  der  bestimmten  Stunde  am  15.  Juli  1018  die  Deutschen
  angriffen,  wurde  es  der  1.  und  2.  Armee  leicht,  die  erste  feindliche
  Stellung  zu  nehmen  und  zahlreiche  Gefangene  zu  machen;
dann  aber  gerieten  sie  in  das  vernichtende  Feuer  der  unversehrten