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kus  eine  erhebliche  Zeute  machten.  Türkischerseits  wurde  der  weitere
  Rückzug  am  Nachmittage  des  2.  Oktober  angetreten,  da  der
Sustand  der  türkischen  Armee  ein  weiteres  Verbleiben  in  der  Rajakstellung
  unmöglich  machte.

Der  Rückzug  in  diese  war  furchtbar  gewesen.  Uberall  fehlte  es
an  Wasser.  Das  Gepäck  ging  allmählich  ganz  verloren.  Die  zahllosen
  englischen  Klieger  bedrängten  überall  die  Fliehenden.  Furchtbar
  war  die  immerwährende  Hitze.  Bis  zum  26.  September  sollen
etwa  50000  Türken  die  Waffen  gestreckt  Raben;  später  bis  zum
2.  Oktober  noch  weitere  Ile000  Mann.  Doch  sind  diese  Sahlen  wahrscheinlich
  zu  hoch  gegriffen.  Immerhin  waren  die  Derluste  sehr
bedeutend,  und  bald  nach  dem  Fall  von  Damaskus  wurden  in
Konstantinopel  der  Kriegsminister  Enver  Hascha  und  der  Großwesir
Talaat  gestürzt.

Da  die  Engländer  zunächst  nicht  folgten,  gelang  es  während  des
Rückzuges,  der  zuerst  auf  Homs,  dann  auf  Aleppo  ging,  die  türkischen
Scharen  wieder  einigermaßen  zu  ordnen,  so  daß  sie  alle  späteren
Angriffe  und  die  Landungsversuche  der  Engländer  bei  Alexandrette
siegreich  zurückwiesen.  Das  Asienkorps  befand  sich  bereits  in  jener
Gegend  unter  dem  Zefehl  der  2.  Armee.  Jetzt  wurde  auch  das  Zegiment
  146  dorthin  herangezogen.

Die  Engländer  folgten  langsam  der  türkischen  Nachhut,  die
von  Homs  auf  Aleppo  zurückwich.  Hier  aber  wiederholte  sich  dasselbe
  Spiel  wie  in  Damaskus:  Die  Sakl  der  streitbaren  Araber  nahm
von  Tag  zu  Tag  zu,  und  als  die  türkische  Nachhut  heran  war,  mußte
die  Stadt  am  25.  Oktober  geräumt  werden,  nachdem  ein  großer
Angriff  von  Engländern  und  Arabern  siegreich  zurückgeschlagen
worden  war,  da  sie  selbst  im  höchsten  Grade  unsicher  geworden  war.
Das  Rauptauartier  der  Beeresgruppe  war  bereits  nach  Adana
gegangen.  Don  der  6.  Armee,  mit  der  von  Aleppo  aus  dauernd
Derbindung  gehalten  worden  war,  wußte  man,  daß  sie  südlich
Mosul  in  der  Fetiehstellung  angegriffen  worden  war  und  am
24.  Oktober  hatte  zurückgehen  müssen.  Auch  auf  die  von  Aleppo
zurückweichende  Armee  erfolgten  Angriffe,  die  stets  zurückgewiesen
wurden;  dann  wurde  am  30.  Oktober  General  Liman  von  Sanders
seines  Kommandos  enthoben  und  nach  Konstantinopel  zurückgerufen;
zwischen  der  Türkei  und  der  Entente  aber  wurde  ein  Waffenstillstand
geschlossen,  der  diesen  Staat  aus  dem  Bunde  mit  den  MWittelmächten
löste  und  ihn  in  ein  durchaus  verändertes  politisches  Dasein  führte.

Die  hauptsächlichsten  Zedingungen  dieses  Waffenstillstandes  aber
waren:  Sofortige  Gffnung  der  Dardanellen  und  des  Bosporus  für
die  Ententemächte.  Rückgabe  der  Gefangenen  und  Internierten  an
die  Entente,  während  die  gefangenen  Türken,  Deutschen  usw.  in  der
Hand  der  Entente  bleiben.  Sämtliche  Häfen  und  Eisenbahnen  der
Türkei  stehen  zur  Derfügung  der  Entente,  Konstantinopel  nicht  ausgenommen.
  Surückziehung  des  türkischen  Beeres  nach  Westen  hinter