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den  Taurus;  sofortige  Abrüstung  des  ganzen  Heeres  und  Herausgabe
aller  Kriegsschiffe.  Alsbaldige  Räumung  von  Hersien  und  Kankasien
  seitens  der  Türken.  Übergabe  der  Häfen  von  Batum  und  Baku
an  die  Entente.  Waffenstreckung  der  in  Arabien,  Srien,  Wesopotamien
  und  bei  Mosul  stehenden  türkischen  Truppen.  Auslieferung
  der  in  Tripolitanien  befindlichen  türkischen  Offiziere  an  Jtalien
und  Übergabe  der  dortigen  Bäfen.  Abbruch  aller  Beziehungen  zu  den
Mittelmächten,  Entlassung  der  deutschen  Instrukteure  und  Beamten.

Kür  die  deutschen  Truppen  in  Asien  war  ausgemacht  worden,
daß  sie  unbelästigt  nach  Deutschland  zurückkehren  dürften.  Doch
dauerte  es  noch  Monate,  bevor  sie  alle  zum  Abtransport  kamen.
Teils  über  die  Ukraine,  teils  über  das  Mittelländische  Meer  gingen
sie  allmählich  nach  Deutschland  zurück,  um  ein  geknechtetes  Daterland
  vorzufinden.

Rückzug  der  Deutschen  in  die  Lps-Bermannund
  Hunding-Brunhild-Stellung.

wWährend  diese  Dinge  sich  im  fernen  Orient  abspielten,  wurde
auch  im  Westen  ununterbrochen  gekämpft.  Engländer  und  Franzosen,
deren  Kampflust  dauernd  abnahm,  hatten  wohl  den  Eindruck,  daß,
wenn  sie  den  Deutschen  Seit  zur  Erholung  ließen,  diese  sehr  bald
wieder  voll  kampfkräftig  werden  würden.  Sie  griffen  daher  fortgesetzt
  an  und  suchten  ihre  Minderwertigkeit  als  Truppe  durch
massemweises  Kriegsmaterial  und  zahllose  Flieger  zu  ersetzen.  Sie
brachten  Tanks  und  Geschütze  in  ungezählter  Menge  ins  Feuer  und
suchten  durch  sogenannte  Materialschlachten  den  immer  schwächer  werdenden
  Gegner  niederzuringen.  Sie  folgten  dichtauf  gegen  die  neuen
Stellungen  und  griffen  zunächst  zwischen  Moenvres  und  Holnon  nördlich
  St.  Quentin  den  linken  Flügel  der  lE.,  die  2.  und  den  rechten
Klügel  der  18.  Armee  an,  während  sie  zwischen  Ailette  und  Aisne
gegen  den  linken  Flügel  der  0.  und  den  äußersten  rechten  der  7.  Armee
vorgingen.

Besonders  schwer  war  der  Kampf  an  der  Front  Moeuvres  —
Holnon  am  18.  und  10.  September.  Hier  mußte  der  linke  Flügel
der  2.  Armee  einige  Kilometer  zurückgenommen  werden,  und  der
rechte  der  18.  mußte  dieser  Bewegung  folgen.  Im  übrigen  wurde
die  Front  gehalten  und  bis  zum  26.  erbittert  weitergekämpft.  Dasselbe
  war  bei  der  9.  und  dem  rechten  Flügel  der  7.  der  Fall,  ohne
daß  irgendeine  Entscheidung  eingetreten  wäre.  Die  Hauptangriffspunkte
  lagen  hier  zu  beiden  Seiten  von  Reims  und  seit  dem  22.  September
  auch  östlich  und  westlich  der  Argonnen.

Die  Alliierten  verfolgten  einen  gewaltigen  Hlan.  Sie  wollten
anscheinend  die  deutsche  Mitte  in  der  Richtung  auf  Maubeuge—
Tharleroi  und  Mamur  durchbrechen  und  zugleich  die  beiden  Flügel