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Die  Armeen  des  rechten  Flügels  bestanden  aus  Amerikanern.  Ihr
rechter  Flügel  —  III.  Korps  —  erstreckte  sich  von  der  Maas  bis
Malancourt,  die  Mitte  —  V.  Korps  —  von  Malancourt  bis  Dauquois,
  der  linke  Flügel  von  dort  bis  La  HBarazée.  Sie  waren  im
ganzen  neun  Divisionen  stark,  von  denen  nur  drei  ernstliche  Gefechte
mitgemackt  hatten,  vier  eine  Seitlang  im  Schützengraben  und  zwei
überhaupt  noch  nicht  im  Feuer  gewesen  waren.  Dafür  verfügten
sie  außer  den  kleinkalibrigen  Grabengeschützen  über  2400  Geschütze,
so  daß  auf  10  m  Front  je  ein  Geschütz  kam,  381  Sturmwagen  und
780  Flugzeuge.  Dem  gegenüber  standen  fünf  deutsche  Heeresgruppen:
  Kronprinz  Rupprecht  von  der  Küste  bis  zur  Scarpe,
General  von  Boehn  von  der  Scarpe  bis  zur  Gise,  Kronprinz  Wilhelm
  von  der  Gise  bis  in  die  Argonnen,  General  von  Gallwitz  von
den  Argonnen  bis  zur  Mosel,  und  Berzog  Albrecht  von  Württemberg
  von  der  Mosel  bis  zur  Schweiz.  Ihre  Aufgabe  war  es,  allmählich
  vor  der  andrängenden  feindlichen  UÜbermacht  möglichst  langsam
  auf  die  rückwärtigen  Stellungen  zurückzugehen  und  sich  nicht
durchbrechen  oder  umfassen  zu  lassen.

Der  Angriff  der  Ententetruppen  begann  im  Süden  am  26.  September.
  Auf  dem  Westufer  der  Maas  gingen  Amerikaner  in  ungeheurer
  Übermacht  vor,  östlich  des  Flusses  anscheinend  Franzosen.
Ob  diese  überhaupt  vorwärts  gekommen  sind,  entzieht  sich  zur  Seit
meiner  Kenntnis;  die  Amerikaner  aber,  als  am  26.  September  der
Angriff  mit  einem  gewaltigen  dreistündigen  Artilleriefeuer  einsetzte,
erfochten  gewisse  Dorteile,  die  sie  lediglich  dem  Umstand  verdankten,
Daß  eine  deutsche  Reservedivision  versagte  und  sie  an  anderer  Stelle
auf  eine  sonst  gute,  aber  abgekämpfte  Division  stießen.  Am  27.  und
28.  fochten  die  Deutschen  großenteils  siegreich.  Doch  wollen  die
Amerikaner  auch  nach  dem  26.  die  ganze  erste  und  zweite  Stellung
der  Deutschen  nebst  verschiedenen  Orten  genommen  und  während
dieser  Seit  9000  Gefangene  gemacht,  sowie  über  100  Geschütze
erobert  haben.  Schon  am  30.  September  aber  kam  ihr  Angriff
nicht  weiter  vorwärts,  nachdem  die  Deutschen  einige  Verstärkungen
herangezogen  hatten,  und  am  4.  Oktober  wurden  sie,  nachdem  sie
Romagne  am  Westufer  erreicht  hatten,  bei  Dun  auf  beiden  Ufern.
der  Maas  zum  Stehen  gebracht.

Auf  dem  linken  Flügel  —  im  Worden  —  griffen  die  Engländer
und  Belgier  in  der  Nacht  zum  28.  September  die  Linie  Dixmuiden—
Wulwerghem  an  und  zwangen  die  deutschen  Truppen,  allmählich
unter  Festhaltung  von  Lombardzvde  und  Armentidres  in  eine  rückwärtige
  Stellung,  an  einzelnen  Stellen  bis  hinter  die  Artillerieschutzstellung
zurückzuweichen.  Am  14.  Oltober  erneuerte  der  Feind  seinen  Angriff
und  gewann  über  Roulers  Binaus  Gelände.  Auch  Kortemarck  ging
verloren.  Dagegen  vermochte  er  in  der  Richtung  auf  Menin  nur
wenig  vorwärts  zu  kommen  und  wurde  bei  Wervicq  abgeschlagen.
Die  deutsche  Armee  ging  darauf  in  die  Linie  Dirmuiden—Thourout—