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eine  Bewegung,  der  der  linke  Klügel  und  die  Mitte  der  17.  Armee
zunächst  bis  halbwegs  Cambrai—Dalenciennes  folgen  mußte;  auch
die  18.  Armee,  die  St.  Quentin  am  2.  Oktober  räumte,  mußte  mit
ihrem  rechten  Flügel  in  die  Hermannstellung  zurückgehen,  während
sie  sich  mit  ihrem  linken  noch  lange  bei  La  Fere  behaupten  konnte,
und  diese  Stadt  sowie  Caon  erst  am  16.  Oktober  aufgab,  als  auch
die  linke  Nachbararmee  zurückging.

Die  Beeresgruppe  Kronprinz  Wilhelm  hatte  schon  Ende  September
  die  Laffauxecke  aufgegeben,  weil  sie  zu  viel  Kräfte  in  Anspruch
  nahm,  und  war  binter  den  Oise—isne-Kanal  zurückgegangen.
  Am  2.  Oktober  wichen  auch  der  linke  Flügel  der  7.  und
der  rechte  der  I.  Armee  planmäßig  zurück.  Sie  gingen  in  die  Ausgangsstellung
  des  Angriff“  vom  27.  Mai  1018.  Ceider  gab  bei  Fismes
wieder  eine  Division  nach;  aber  dennoch  hielt  die  Mitte  der  7.  Armee
den  Damenweg  fest  und  wies  feindliche  Angriffe  zurück,  die  hier
einsetzten.  Auch  in  der  TChampagne  hatte  die  Abwehrschlacht  günstigen
  Derlauf  genommen,  obgleich  hier  die  Übermacht  des  Feindes
besonders  groß  war.  Wir  haben  gesehen,  daß  auch  beiderseits  der
Maas  der  Feind  schon  am  d.  Oktober  zum  Stehen  gekommen  war
und  die  Amerikaner  trotz  ihrer  gewaltigen  Sahl  irgend  nennenswerte
  Erfolge  nicht  mehr  zu  erreichen  vermochten,  nachdem  es  ihnen
gelungen  war,  die  Deutschen  auf  die  MWichelstellung  zurückzuwerfen.
Trotzdem  ließen  die  ununterbrochenen  Angriffe  der  Ententetruppen
gegen  seine  nunmekrige  Stellung  den  deutschen  Kronprinzen  in  den
ersten  Oktobertagen  den  Entschluß  fassen,  mit  seiner  ganzen  HBeeresgruppe
  in  die  Hunding-Brunhild-Stellung  zurückzugehen.  Sunächst
wurden  die  Truppen  vor  RKeims  hinter  die  Suippe  zurückgenommen,
dann  wurde  in  der  Nacht  vom  10.  zum  Ul.  die  ganze  Front  vom
Damenweg  an  bis  in  die  Argonnen  aufgegeben,  nachdem  noch  vorher
  von  der  3.  Armee  starke  feindliche  Angriffe  abgewiesen  waren.
Am  15.  Oktober  früh  standen  die  3.,  1.  und-  7.  Armee  in  der  gut
ausgebauten  neuen  Stellung  bereit.  Der  Feind  drängte  zwischen
Oise  und  Aisne  scharf  nach,  und  es  kam  hier  sehr  bald  zu  erbitterten
Kämpfen  um  die  neue  Stellung;  auch  um  das  Aisneknie  zwischen
Douziers  und  Grandpré  wurde  lebhaft,  aber  für  die  Entente  zunächst
erfolglos  gestritten.  Dom  17.  bis  zum  21.  rückte  die  ganze  Armee
in  die  Hunding-Brunhild-Stellung.  Da,  wie  wir  saben,  auch  die
Amerikaner  östlich  der  Maas  keinerlei  Fortschritte  machten  und  die
Michelstellung  sowie  weiter  südlich  nirgends  angegriffen  wurde,
konnte  der  große  Hlan  des  Generals  Foch  als  gescheitert  betrachtet
werden.  Mirgends  war  es  gelungen,  die  deutschen  Cinien  zu  durchbrechen
  oder  zu  umfassen.  Die  Deutschen  waren  zwar  langsam  zurückgewichen,
  hatten  aber  ihre  Kront  gewahrt.  Hinter  den  Linien  vermehrten
  sich  allerdings  die  kugelscheuen  und  politisch  verseuchten
Elemente;  heldenhaft  aber  schlugen  sich  alle  die,  die  überhaupt  noch
in  der  Front  standen  und  oft  gegen  vielfache  Übermacht  die  Stel-