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lungen  hielten.  Besonders  die  Offiziere,  die  diese  Heldentruppe
führten,  zeichneten  sich  durch  vorbildliche  Tapferkeit  aus.

Demgegenüber  verfügte  Marschall  Foch  Mitte  September,  einer
überschläglichen  Berechnung  nach,  in  Frankreich  über  zweieinhalb
Millionen  Franzosen,  anderthalb  Millionen  Engländer,  eindreiviertel
Millionen  Amerikaner  und  etwa  eine  halbe  Million  Belgier  und
Italiener,  im  ganzen  über  etwa  sechseinviertel  Millionen  Mann,
eine  Sahl,  der  die  Deutschen,  einschließlich  der  Esterreicher,  von
denen  noch  zwei  weitere  Divisionen  im  September  nach  Frankreich
gekommen  waren,  nur  etwa  zweidreiviertel  bis  drei  Millionen,  die
offiziell  in  Frankreich  waren,  entgegenzustellen  hatten.  Don  ihnen
konnte  aber  nur  ein  Teil  als  wirklich  widerstandswillig  gerechnet
werden.  Daß  unter  solchen  Umständen  die  Ententetruppen  nicht
raschere  Fortschritte  machten  und  ihre  Gegner  nirgends  zu  schlagen
vermochten,  sondern  nur  durch  ihre  überwältigende  Aberlegenbeit
an  Tanks,  Artillerie  und  sonstigem  Kriegsmaterial  überhaupt  vorwärts
  kamen,  obgleich  einzelne  deutsche  Divisionen  immer  wieder
versagten,  so  ist  das  nur  dadurch  zu  erklären,  daß  auch  sie  —  wenigstens
  Franzosen  und  Engländer  —  am  Ende  ihrer  Kräfte,  und  die
Amerikaner,  die  allerdings,  wie  General  Foch  berechnet,  im  Oktober
1700000  Mann  stark  waren,  völlig  kriegsunerfahren  waren.  Sie
hatten  lange  nicht  so  viel  zu  leiden  gehabt  wie  die  von  allen  Hilfsmitteln
  abgeschnittenen  Deutschen;  sie  hatten  allerdings  sehr  viel
größere  Derluste  gehabt  als  ihre  Gegner,  dafür  aber  gewaltige  Dolksreserven
  hinter  sich  und,  wie  nicht  oft  genug  wiederholt  werden  kann,
die  Industrie  der  ganzen  Welt  zu  ihrer  Derfügung.  An  ihrer  Spitze
aber  standen  ein  Tlemenceau  und  glopd  George,  deren  eiserne
willenskraft  das  Volk  in  blinder  Abhängigkeit  und  den  Geist  des
widerstandes  wach  erhielt,  während  auf  deutscher  Seite  ein  abgelebter
  Greis  an  der  Spitze  der  Regierung  stand,  und  die  öffentliche
Meinung  dem  verderblichen  Einfluß  der  verlogenen  feindlichen
Hropaganda  und  der  Harteisucht  der  eigenen  Volksgenossen  preisgab,
  Menschen,  die  nur  daran  dachten,  das  Unglück  des  Vaterlandes
zum  eigenen  Vorteil  auszunutzen  und  bei  der  Kriegsmüdigkeit  des
ganzen  Dolkes  damit  Glauben  und  Anhänger  gewannen.

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Das  Deutsche  Waffenstillstandsangebot.

Schon  am  28.  September  war  Hindenburg  zu  der  Ansicht  gekommen,
  daß  der  Krieg  nicht  mehr  zu  gewinnen  sei,  daß  daher  nun
endlich  der  Frieden  angebahnt  werden  müßte.  Schon  lange  hatte  er
auf  die  Regierung  in  diesem  Sinne  eingewirkt.  An  eine  Hreisgabe
des  Ostens  dachte  er  dabei  nicht  und  war  der  Ansicht,  daß  ein  Waffenstillstand
  die  Ehre  Deutschlands  intakt  lassen  und  die  Wiederaufnahme
  der  Feindseligkeiten  möglich  machen  müsse.  Das  glaubte  er