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war,  eine  eherne  Stirn  dem  Unglück  entgegensetzte  und  den  Staat
vom  Untergange  rettete.  Jetzt  war  der  Mann  gefallen,  der,  nur
Deutschlands  Sukunft  im  Sinne,  vier  Jahre  lang  wie  ein  Held  gefochten
  und  zuletzt  neben  dem  Feldmarschall  die  Rauptlast  des  Krieges
getragen  hatte.

Sein  Fall  war  ein  Zeichen  dafür,  daß  Deutschland  fortan  der
Ehrlosigkeit  und  dem  Helotentum  verfallen  sollte,  dasselbe  Deutschland,
  daß  viereinhalb  schwere  Jahre  lang  mit  unvergleichlichem
Heldenmut  einer  Welt  in  Waffen  widerstanden  hatte.

Letzte  Kämpfe  der  Wittelmächte.

Während  über  das  Schicksal  des  deutschen  Dolkes  die  Würfel
rollten,  wurde  an  der  Westfront  dauernd  gefochten.  Die  4.  Armee
führte  ihren  Rückzug  in  die  Lpsstellung  unter  andauernden  Kämpfen
mit  dem  scharf  nachdrängenden  Gegner  aus.  Brügge,  Thielt  und
Kortrikk  wurden  am  10.  Oktober  aufgegeben;  am  20.  wurde  an  der
Crs  gekämpft,  und  der  Gegner  gewann  bei  Deinze  das  östliche  Ufer.
Er  drängte  zwischen  Cys  und  Schelde,  gegen  Gent  und  Oudenaarde
vor.  Die  Kämpfe  nahmen  am  25.  Oktober  einen  ernsten  Charakter
an  und  erweiterten  sich  zur  Schlacht,  die  auch  auf  die  6.  Armee  übergriff.
  Diese  war  auf  die  Linie  Avelghem—WTournai—Dalenciennes
zurückgewichen.  Am  20.  näherte  sich  der  Feind  diesen  Städten.
Weiter  südlich  lagen  die  I7.,  2.  und  18.  Armee  in  schweren  Kämpfen.
Besonders  in  der  Gegend  von  Ce  Cateau  bis  zur  Oise  griff  der  Feind
am  17.  und  18.  Oktober  mit  Ungestüm  an  und  zwang  die  Deutschen,
hinter  den  Sambre-Oise-Kanal  und  aus  der  Gegend  südwestlich
Candrecies  bis  zur  Oise  zurückzugehen.  Guise  wurde  gehalten.  Die
18.  Armee  hatte  alle  Dersuche,  die  Oise  aufwärts  von  La  Feère  zu
überschreiten,  zurückgewiesen  und  hatte  erst  am  20.  Oktober  die
Bunding-Brunhild-Stellung  zwischen  Oise  und  Serre  eingenommen.
Hier  entwickelten  sich,  wie  schon  gesagt,  heftige  feindliche  Angriffe.
Die  7.  und  1.  Armee  wurden  ebenso  zwischen  Serre  und  Aisne  angegriffen
  und  behaupteten  im  allgemeinen  ihre  Stellungen.  Am  25
wiesen  sie  einen  großangelegten  feindlichen  Ansturm  siegreich  zurück.
Auch  an  der  Aisne  bei  Douziers  und  Grandpré,  im  Airetal  und  auf
den  Höõhen  des  linken  Maasufers  griffen  die  Feinde  wiederholt  an,
ohne  eine  Entscheidung  herbeiführen  zu  können.  Erst  sehr  allmählich
gingen  die  deutschen  Truppen,  die  sich  zum  großen  Teil  heldenhaft
schlugen,  auf  Guise—Dervins  und  Poix  zurück.  Die  Lage  hier  blieb
zunächst  unverändert,  während  weiter  südlich  bis  zur  Schweizer
Grenze  überhaupt  nichts  Entscheidendes  vorfiel.  Auch  die  Amerikaner
fochten  zunächst  ohne  Entscheidung.

Sie  waren  jetzt  in  zwei  Armeen  formiert,  von  denen  die  erste
—  **  man  sehen  kann  —  von  östlich  Vouziers  bis  Verdun  reichte,

ährend  die  zweite  von  Frêésne  en  Woẽvre  bis  Port  sur  Seille  am