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zu  ihrer  Verfügung,  und  ihre  UÜberlegenheit  in  materieller  Beziehung
war  noch  größer  als  in  personeller;  dennoch  ist  ihmnen  ein  Durchbruch
  durch  die  deutschen  LCinien  während  vier  Jahren  überhaupt
nicht  gelungen.  Nur  selten  und  wenig  haben  sie  die  deutschen  Truppen
  zurückzudrängen  vermocht,  ohne  sie  jemals  zu  besiegen.  Ja  sogar
Verdun,  der  Schlüsselpunkt  der  französischen  Aufstellung,  wäre  beinahe
  in  deutsche  Hand  gefallen.  Während  aber  die  deutschen  Armeen
dieser  einzig  in  der  Welltgeschichte  dasteheenden  Leistung  fähig  waren
und  trotzdem  den  Geist  der  Offensive  in  ihren  Reihen  wach  erhielten,
haben  sie  Rußland  und  den  Grient  niedergekämpft.  In  den  glänzenden
  Schlachten  von  Tannenberg  und  an  den  Masurischen  Seen  zinder
Winterschlacht,  wo  die  Matur  selbst  sich  mit  dem  Gegner  verbündet  zu
haben  schien;  beiLods  und  Gorlice—Tarnow,  bei  Lemberg,  am  Tare###
und  in  Kurland;  in  den  zahlreichen  Schlachten,  die  die  siegreich  fechtenden
  Deutschen  über  das  beppungene  Brest  Citowst  nach  Hinsk  und
an  die  Düna  führten,  wurde  die  Macht  der  Russen  wenigstens  vorläufig
  gebrochen.  Die  Esterreicher  beteiligten  sich  allerdings  an
diesen  Kämpfen,  die  Hauptlast  des  Krieges  aber  trug  das  deutsche
Beer,  ohne  das  ein  Sieg  überhaupt  undenkbar  gewesen  wäre,  und
das  die  Möglichkeit  schuf,  auch  Serbien  im  Berbst  1015  niederp#werfen
und  siegreich  in  Mazedonien  vorzudringen.  Als  dann  im  Jahre  1016
die  russische  Armee  zu  neuen  Taten  sich  aufraffte,  da  waren  es
wiederum  die  Deutschen,  die  trotz  der  Kämpfe  bei  Derdun  und  an
der  Somme  im  Norden  den  vielfach  überlegenen  Angriff  zurückwiesen,
  dann  im  Süden  des  östlichen  Kriegsschauplatzes  den  Ansturm
  des  Feindes  zum  Halten  brachten  und  die  Rumänen  derart
aufs  Haupt  schlugen,  daß  sie  fast  ganz  aus  dem  Kriege  ausschieden.
Es  war  das  einer  der  glänzendsten  Feldzüge,  der  fast  allein  von  den
Deutschen  ausgefochten  wurde.  Als  dann  die  Revolution  in  ZKußland
  infolge  der  fortgesetzten  Niederlagen  des  Beeres  ausbrach,
wurden  auch  die  Heere  der  Republik  Rußland  völlig  geschlagen,
Riga  genommen,  die  Baltischen  Inseln  erobert  und  Rußland  zum
Krieden  gezwungen.  Die  ganze  Ukraine  wurde  besetzt,  um  deren
Kornvorräte  für  die  hungernden  Mittelmächte,  und  deren  Pferde  für
die  Armeen  Deutschlands  und  Esterreichs  frei  zu  machen;  Finnland
wurde  erobert,  um  dem  Umsichgreifen  des  Bolschewismus  Schranken
zu  setzen;  endlich  wurde  auch  in  Jtalien  ein  Siegesmarsch  sondergleichen
  gegen  die  Hiave  und  das  nördlich  anstoßende  Gebirge  durchgeführt,
  der  Frankreich  und  England  dazm  zwang,  die  wankende
italicenische  Kront  zu  decken.  Während  alledem  aber  wurde  auch
die  Türkei  in  jeder  Weise  unterstützt.  Von  deutschen  Offizieren
wurden  die  Türken  geführt,  die  den  Bellespont  verteidigten:  mit
deutscher  Artillerie  und  Munition  wurde  der  Kampf  an  den  Dardanellen
  geführt.  Ein  deutscher  General  befehligte  die  Türken  in
Mesopotamien;  deutsche  Truppen  fochten  heldenmütig  in  Halästina,
wo  ebenfalls  ein  deutscher  General  den  Befehl  führte,  um  den  Weg