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Amerikanern  in  Frankreich  erschienen,  als  unsere  Bundesgenossen
zusammenbrachen  und  die  Armee  gegen  die  Grenze  zurückweichen
mußte,  da  trat  die  Masse  des  deutschen  Dolkes  auf  die  Seite  derer,;
die  alle  Segnungen  des  Friedens  versprachen  und  doch  nur  ihre
eigenen  eigennützigen  Pläne  verfolgten.  Die  Revolution  brach  aus.
Sie  fand  keinerlei  Gegengewicht  Die  meisten  Ersatzbataillone  versagten.
  Die  Truppen,  die  gegen  sie  aufgeboten  wurden,  erwiesen  sich
als  unzuverlässig  oder  wurden  von  den  Machkthabern  zurückgehalten.
Der  Kriegsminister  selbst  gab  die  Harole,  nicht  auf  die  Aufständischen
zu  schießen.  Alles  vereinte  sich,  um  der  Revolution,  die,  wie  wir
wissen,  von  der  Flotte  ausging,  aber  in  ganz  Deutschland  vorbereitet
war,  zum  Siege  zu  verhelfen.  Die  Fürsten  wurden  zur  Abdankung
gezwungen.  Der  letzte  Reichskanzler  fand  wohl  große  Worte,  aber
nur  verräterische  Taten.  Das  Schicksal  hat  ihn  hinweggespült.  Das
deutsche  Dolk  aber,  unter  der  Führung  derer,  die  die  Macht  an  sich
reißen  wollten,  hat  sich  selbst  entwaffnet.  Schutz=  und  wehrlos  hat
es  sich  dem  Haß  seiner  Feinde  überliefert  und  hat  in  dem  Glauben,
einen  Frieden  der  Gerechtigkeit  zu  erlangen,  einen  Frieden  der  Gewalt
  abgeschlossen.  Den  Umstürzlern  hat  es  zur  Macht  verholfen.
Es  hat  seine  Ehre  preisgegeben,  ist  sich  selbst  untreu  geworden,  seiner
eigenen  Armee  in  den  Rücken  gefallen,  während  es  den  Siegespreis
eines  wenigstens  ehrenvollen  Friedens  bereits  in  greifbarer  Nähe  vor
sich  Ratte,  und  ist  heute  —  bis  auf  diejenigen,  die  damals  die  Macht
in  Händen  hatten  und  nicht  mehr  wert  sind,  den  amen  Deutsche  zu
führen  —  gezwungen,  mit  seinem  großen  Dichter  von  sich  selbst

zu  sagen:
Nichtswürdig  ist  die  Tation,  die  nicht
Ihr  alles  freudig  setzt  an  ihre  Ehre.

Sehr  richtig  kennzeichnet  der  englische  General  Maurice  die  Derhältnisse,
  wenn  er  sagt,  die  deutsche  Sivilbevölkerung  selbst  habe  die
Armee  hinterrücks  erdolcht.  Gegen  Weuchelmord  ist  eben  kein  Feldherr
  gefeit.  Diesen  Schandfleck,  die  Revolution  der  Daterlandslosen
ruhig  hingenommen  zu  haben,  vermögen  wir  niemals  von  uns  zu
tilgen.  Solange  es  Deutsche  gibt,  wird  dieses  Mal  der  Schande  auf
ihrer  Stirn  brennen,  bis  es  durch  Blut  abgewaschen  ist.  Erst  dann,
wenn  das  geschehen  ist,  dürfen  sie  wieder  vor  den  großen  Hreußenkönig
  treten,  der  lieber  mit  dem  Degen  in  der  Rand  sterben,  als  seine
Ehre  preisgeben  wollte,  und  gerade  darum  den  höchsten  Lorbeer
errang.

Geschehenes  kann  nicht  ungeschehen  gemacht  werden.

Wohl  aber  können  wir  unsere  Schuld  bekennen,  und  —  eingedenk
  unserer  gewaltigen  Waffenleistungen,  denen  kein  Volk  auch
nur  Abhnliches  an  die  Seite  zu  stellen  hat,  und  die  die  vorstehenden
Blätter  vor  unserem  Auge  entrollen  sollten  —  unser  Unrecht  fühnen,
indem  wir  mit  Blut  die  deutsche  Ehre  zurückkaufen.

Beute  sind  wir  noch  die  Sklaven  der  Welt,  die  Heloten,  die  dem